O. G. Dely szerk.: Vertebrata Hungarica 2/1-2. (Budapest, 1960)

Anghi, Cs.: Adatok egyes madár- és emlősfajoknak a környezeti hőmérsékletváltozással kapcsolatos hőmérséklet ingadozással 93-102. o.

Daten über die im Zusammenhange mit den Lufttemperaturänderungen eintretende Temperatur­fluktuation einiger Vögel- und Säugetierenrassen Von Cs. Anghi Zoologischer und Botanischer Garten der Haupstadt, Budapest Bei einer - ein ganzes jahrlang systematisch vorgenom­menen - Vergleichving der rektalen Temperatur 7 Säuger- und 8 Vögelarten und Rassen mit der Lufttemperatur fanden wir dass die Differenz zwischen der Rektaltemperatur der Saugetiere und der Lufttemperatur /bei einem Durchschnitt von 22, 3 C°/ eine Fluktuation von 3,9 C° bis 4,1 C°, bei den Vögeln /wo der Durchschnitt 23,7 C° war/ sogar eine von 8,3 C° bis 9,5 C° zeigte. Das Fluktuieren der Körpertemperatur in Verbindung mit jener der Luft lässt darauf schliessen, dass die „konstante" Körperwärme selbst bei den homoiothermen Tieren nur relativ gleichbleibend ist. Es wurde festgestellt, dass die Körperwärmefluktuation bei den Weibchen der Säuger etwas stärker /+4,9 C°/, als bei den Männchen /+4,5 C°/, - dieselbe bei dem Hausgeflügel /+5,4 C / dagegen etwas geringer, als bei den Wildvögeln /+5,7 C°/ ist. Es ist annehmbar, dass die bei den Säugern vorgefun­dene geringere Fluktuation möglicherweise auch eine Kompo­nente jener Tatsache sei, dass sich die Säugetiere des Buda­pester Zoo - im mehrjährigen Durchschnitt - in 50 % dagegen die Vögel ebenda nur in 12 % fortgepflanzt haben. Die Säuger passen sich wahrscheinlich den, für das Sexualleben erforderlichen optimalen Tempereturverhältnissen schneller an, als die Vögel.

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