O. G. Dely szerk.: Vertebrata Hungarica 1/1-2. (Budapest, 1959)
Szunyoghy, J.: A nádifarkas 73-88. o.
eines italienischen Malers mit verzeichneten Tieren und Menschen sind. Als Endresultat scheint noch diese Auffassung die vernünftigste zu sein dasa in den in früheren Zeiten an vielen Orten entlang der Flüsse bestehenden weitausgedehnten Röhrichten des ungarischen Tieflandes der gewöhnliche Wolf / Ca ni8 lupus lupu s / sehr verbreitet war, da er in Ermangelung von Waldungen sich mit Vorliebe in diese von den Männchen ungestört gebliebanen, beinahe vollkommene Sicherheit bietenden Gobiete surückzog. Aus diesen Schlupfwinkeln gar oft herausbrechend declmierten sie den Stand der Pferde, der Viecher und Schafe der Umgebungen. Auch ist es sehr warscheinlich, dass mit ihm in demselben Lebensraum auch der tatsächlich bedeutend kleinere und seltenere Schakal lebte. Höohatwarsoheinlich war der Letztsr« der Rohrwolf unserer Vorfahren. Dieses Tier war auf dem Gebiete unseres Vaterlandes - abgesehn von den FUohsen - der einzige hundartige Raubtier, welches, was seine Grösse betrifft, vom gewöhnlichen Wolfe bedeutend abwich, auch in den Augen der als Laien geltenden Jäger,Sohäfer und Fischer. Unabhängig hievon ist es aber sehr warscheinlich, dass die Alten auch den in Röhricht lebenden gewöhnlichen Wolf Rohrwolf genannt hatten, wie dies auch aus den Sohriften von HAVAS gut zu entnehmen ist. Literatur 1. EHIK,Gy. : "'agyar sakál, nagyar nádifarkas /Természettud. ïôzl.,67,1937, p.1-7/. - 2. ÉEIK, Gy.: Jacal or Read-7/oIf from Hungary /Ann. Mus. Nat.Hung. ,31, 1937/33, p.1115/, - 3. ÉEI3C, Gy.; Wis versteht naa unter den „Rchrvrolf?