Vasvármegye Hivatalos Lapja, 1919. január-december (17. évfolyam, 1-34. szám), A Vasvármegyei Forradalmi Kormányzótanács Hivatalos Közlönye, 1919. április-július (1-18. szám)

1919-10-16 / 24. szám

170 5561 — 1919. szám. Körözés. Buff Roman körmendi Iakós Budapesten székelő svájci konzulátus által részére kiállított útlevelét Cell- dömölk és Szombathely között a vasúton elvesz'ette. Körözendő, feltalálás esetén alulírotthoz kérem megküldeni. Körmend 1919. október 14. Dr, Tulok Lajos sk. főszolgabíró. \ 1341 — 1919. sz. Hirdetmény Nagyszentmihály községben f. évi aug. 18-án tar­tott országos vásárkor a vasúti vendéglő istállójában egy darab két és f I évesnek látszó zsemle tarka iiszíi maradt vissza. Igazolt tulajdonosa a hirdetmény keltétől számított S napon belül átveheti. Nagyszentmihályi körjegyzőség, 1919. okt. 9. Ifj. Meszleisch Ferenc h. jegyző. V. Pályázatok, hivatalos hirdetések és körözvények. Z. 20440—1919. An sämtliche Behörden erster Instanz mit Aus­nahme des Oberstuhlrichters im Muraszombat. (Auch *in lithographischen Exemplaren ver­lautbart.) Ich fordere das P. T. auf, im Sinne des vom Komitatsmunizipalausschusse auf Grund der Anregung des Ausschussmitgliedes Gr. Ru­dolf Széchenyi erbrachten Beschlusses mit Rück­sicht auf jene unberechenbare Gefahr, welche durch das Nichtverscharren von tierischen Ka­davers und durch die im Wege der Luft, des Win­des, der Menschen u. Tiere sowie ins besondere im Wege des Wassers der Bäche erfolgende Verschleppung der infizierenden Stoffe verur­sacht wird, in ausgebreitester Weise dringend Verfügungen dahin zu treffen, dass ein jeder Viehzüchter und Viehbesitzer im Sinne des §. 23 des Ges. Art. VII. ex 1888 und §. 12 des G. A. XVII. ex 1900 sowie §. 51 der Vdng. des Ackerbaumin. Z. 95000/1900 die innerliche Erkrankung seines nützlichen Haustieres und eventuell dessen Verendung den Gemeindevor­stehungen und im Wege derselben den Behör­den erster Instanz sowie den Bezirks- (Stadt-) Staatstierärzten dringend und unverzüglich an­melde, und dass diese wieder betreff der raschen und sicheren Verscharrung der Kadaver, in all jenen Fällen, wo die Notwendigkeit der Sezie- rung nicht vorliegt, dringend ihre Veranlassun­gen treffen. Ordnen Sie weiters an, dass die Aasplätze der Gemeinden binnen einer befristeten Zeit­dauer vorschriftsgemäss abgezäunt werden und dass wenigstens für ein grosses und kleines Tier die Aasgrube ständig vorbereitet sei. Die Gemeindevorstehungen sind anzuweisen, die Übertretungen zu überwachen, dieselben ohne jede Nebenrücksicht anzuzeigen, und fordere ich das P. T. auf, Vorsorgen zu treffen, dass derlei Übertretungen im Beisen der tierärztlichen Sachverständigen als Fachvertreter ausser der Reihe verhandelt werden, und das Urteil in beschleunigter Weise gefällt werde. Fordern Sie den zu Ihrem Amte eingeteil­ten Tierarzt auf, die Aasplätze und die Um­stände der Kadaververscharrung sowie die Un­schädlichmachung der infizierenden Stoffe gele­gentlich einer jeden Amtsreise strenge zu über­wachen, anderseits fordere ich den Herrn Mu­nizipalstaatstierarzt zur Kontrolle der diesbe­züglichen Tätigkeit der Bezirks- (Stadt-) Staats­tierärzte mit dem Beifügen auf, gegen den ver­absäumenden Staatstierarzt energisch Vorgehen zu wollen. Weiters fordere ich die Behörden erster Instanz auf, die gegen die Gemeindevorstehun­gen diesbezüglich in Hinkunft auftauchenden Beschwerden auf das strengste zu beurteilen, und sowohl gegen diese als auch gegen die die Übertretung begehenden Beschuldigten, die Wahrheit vor Augenhaltend, die schwersten Strafen zu verhängen. Szombathely, am 9. Oktober 1919. Géza Herbst m. p., Vizegespan.

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