Gábor Eszter: Die Andrássy Straße - Unser Budapest (Budapest, 2002)

tionen an den Häusern Nr. 71, 88—90 und 132 in der Andrássy út; letzteres wurde zerstört. Ray, Rezső, sen. (1845 —1899), in Budapest angesiedelter Schweizer Architekt. Hauptwerke-, Hotel Royal und das Grandhotel des Lukács Bades. In der And ­rássy út plante er die Gebäude Nr. 29, 93, 105, 107, 117 (die beiden letzteren wurden leider zerstört). Sein Sohn, Rezső Ray jun. (1876—1939) war ebenfalls Architekt. Er unternahm einige Umbauten auf der Andrássy út. Schmall, Henrik (1846—1912), aus Hamburg stammender, in Ungarn angesiedel­ter Architekt. Arbeitete zuerst neben Ybl, machte jedoch auch selbständige Planungsarbeiten. Hauptwerke: Urania-Haus in der Rákóczi út, die Inner­städtische Sparkasse (Pariser Hof) am Ferenciek tere. Er plante auch mehrere Mietshäuser am Großen Ring (Nagykörút). In der Andrássy út wurden die Häuser Nr. 13, 28, 52 und 102 nach seinen Plänen gebaut. Szkalnitzky, Antal (1836—1878), Professor an der Technischen Universität. Hauptwerke: Csokonai Theater in Debrecen, die Pester Hauptpost, die Univer­sitätsbibliothek in Pest. Die vier Mietshäuser des Oktogon entwarf er gemein­sam mit seinem ständigen Mitarbeiter Henrik Koch. Unger, Emil (1839—1874), Architekt des Radialstraßen- (Sugárúti-) Bauunter ­nehmens. Sein Hauptwerk war der Budaer Lipthay-Palast (zerstört). In der Andrássy út wurden das SiebenhaiiA (Nr. 32—34) und die Villa Nr. 122 (abge­tragen) nach seinen Plänen gebaut. Weber, Antal (1823—1889). Hauptwerke: Adam-Palast (Bródy Sándor utca 4), Fischerhaus (Eötvös utca 11). In der Andrássy út wurden die Häuser Nr. 33,104, 125 und 129 (abgetragen) nach seinen Plänen gebaut. Ybl, Miklós (1814 —1891), der angesehenste ungarische Architekt der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Hauptwerke: Kirche in Fót, Hauptzoilhaus in Pest, außerdem das Opernhaus, der Burggarten und der Westflügel der Königlichen Burg in Budapest. Er entwarf auch die bedeutendsten Gebäude des Palastviertels um das Nationalmuseum. In der Andrássy út entstanden das Opernhaus, das einstige Fölsinger-Haus (Nr. 18) und die einstige Glori­ette, die die Straße abschloß und die man nach der Jahrhundertwende am Széchenyi-Berg als Aussichtsturm wieder aufbaute, nach seinen Entwürfen. Das Buch ist mit Unterstützung des OTKA unter Verwendung des Materials der im Rahmen der Ausschreibung Nr. T 030047 unternommenen Forschungen ent­standen.

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