Prohászka László: Der Donaukorso - Unser Budapest (Budapest, 1998)

Das Hotel Marriott An der anderen Ecke des Thonet-Hofes betreibt seit 1971 die Familie Schuch das Restaurant Dunacorso. Die riesige Terrasse beschwört allsommerlich die einstige Stimmung des Korsos. Das Restaurant erwartet seine Gä­ste mit einer reichen Auswahl der traditionellen ungari­schen Küche, dazu jeden Abend stimmungsvolle Zigeu­nermusik. Es ist seit Jahren das Stammlokal zahlreicher Sportler und Schauspieler. (Auch die berühmte Schau­spielerin Ida Turay war hier bis zu ihrem Tode 1997 ein gerngesehener Gast.) Neben dem Restaurant befindet sich schon seit Jahr­zehnten das Büro der polnischen Fluggesellschaft. (An der Wand daneben hatte man 1959 eine Gedenktafel an die Schlacht mit den Monitoren im Jahre 1919 angebracht; diese wurde 1992 wieder entfernt.) 1994 wurde das Café Ambassador eröffnet. Das ein­stige Luxusrestaurant (nun mit englischem statt dem frü­heren französischen Namen) erwartet die Spaziergänger des Korsos vom Frühling bis zum Herbst mit einer großen Terrasse. Seit Mitte der 1980er Jahre gibt es daneben das Dubarry, zuerst als Café, dann seit 1989 als Restaurant, ebenfalls vom Frühling bis zum Herbst mit einer stim­mungsvollen Terrasse. Eine eigene Küche verwöhnt die Gäste mit ungarischen Speisen, dazu allabendlich Klavier­musik. Eine Besonderheit des Dubarry sind die wie einst an den Außenwänden des Gebäudes prunkenden reno­vierten originalen Kandelaber. Ihr freundliches Licht zau­bert etwas von der einstigen Stimmung auf den Korso. Ecke Apáczai Csere János utca befand sich lange Zeit an der Stelle der einstigen Pilsener Bierhalle das Doku­54

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