Prohászka László: Der Donaukorso - Unser Budapest (Budapest, 1998)

Herbst voll von Spaziergängern und sich Sonnenden ist. “ An Feiertagen erhielten damals die Zitadelle am Gellért- berg, die Kettenbrücke, die Matthiaskirche und die Fi­scherbastei in Buda schon wieder ihre Festbeleuchtung. Im Erdgeschoß des Thonet-Hauses hatten das Café Donaukorso (1960 renoviert, seit 1965 auch die Terrasse des italienischen Restaurants Bella Italia) und Restaurant Hotel Duna (einst Bristol) ihren Betrieb nie eingestellt und waren auch jetzt zum Korso hin geöffnet. Die Terrasse des letzteren zierten rote Sonnenschirme und ließen die Dü­sterheit der Feuermauern an der Nord- und Südseite des Gebäudes vergessen. Die südliche Feuermauer war übri­gens durch das hier, am Fuße der Mauer, eigentlich auf dem Platz des abgerissenen Carlton, allsommerlich geöff­nete beliebte vielbesuchte Tanzlokal Donaugarten be­kannt. Leider existierte der trotz komischer Umgebung so stimmungsvolle Donaugarten nicht lange. 1969 wurde er Der Donaükorso zü Beginn der 1960er Jahre 42

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