Prohászka László: Der Donaukorso - Unser Budapest (Budapest, 1998)
PÁL PÁTZAY: „Donaüwind“ (dahinter die Wagen-Umdrehvorrichtüng vor dem Eingang des Grandhotel Hungária) man an Sommerabenden auch tanzen. Diese Art der Unterhaltung übte auf viele eine besondere, romantische Anziehungskraft aus. Fast wäre auch der 1934 in Phönix-Haus umbenannte Thonet-Hof ein Hotel geworden. Man wollte es 1936 seinem neuen Besitzer (der Korso-Palast Aktiengesellschaft) abkaufen, um ein Hotel daraus zu machen, schließlich kam jedoch das Geschäft nicht zustande. Nicht von ungefähr wurde der Korso immer beliebter. Von den Gebäuden mit Ausblick zur Donau bot sich den Besuchern ein herrliches Panorama. Die Aussicht mit der Elisabethbrücke, dem Gellértberg, dem Burgberg mit dem königlichen Schloß und der Kettenbrücke hatte mit Recht internationale Anerkennung erworben. Eine weitere Sensation boten die Abendlichter. 1928 hatte die Verwaltung der Hauptstadt beschlossen, der Fischerbastei und dem Denkmal des heiligen Gellért eine Festbeleuchtung zuteil werden zu lassen, und später folgten die Zitadelle auf dem Gellértberg sowie die St.-Anna-Kirche am Batthyány tér. Im Jahre 1937 strahlten dann auch der königliche Palast 30