Adamkó Péter - Dénes György - Leél-Őssy Szabolcs: Die Höhlen von Buda - Unser Budapest (Budapest, 1992)

Gipsdolche am Anfang des Eiscremekorridors nauigkeit vermessen. Heute beträgt die Länge der bekannten Gänge — samt den 1991 erfolgten Entdeckungen — mehr als fünf Kilometer. Nach der Meinung der Forschungsleiter kann mit einer Ganglänge von 10—12 Kilometern gerechnet werden. Die Sommerlager werden auch von der Hauptstädti­schen Selbstverwaltung unterstützt und bringen jedes Jahr neue Entdeckungen. Charakteristisch ist, daß im Verhältnis zu den hydrotherma­len Höhlen von Buda hier ungewöhnlich große Säle von 30, 40 ja sogar 70 Metern vorhanden sind. Außerdem trifft man auf mehrere Meter breite, 10 — 20 m hohe Korridore. Die Wände sind fast überall von einer märchenhaften Erbsen­steinfülle bedeckt; einem Wirwarr aus Aragonitnadelkristallen und einem glitzernden Gipsüberzug. Deshalb wird diese Höhle auch Kristallhöhle genannt. An vielen Stellen findet man auch große Barit- und Kalzitkristalle bzw. Kombinationen der be­reits erwähnten Kristalle. Die Kristalle sind äußerst mannigfal­tig. Der Gips bildet einen Überzug, der aus winzigen funkeln­den Kristallen besteht (Eiscremekorridor); Kristallgruppen 42

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