Adamkó Péter - Dénes György - Leél-Őssy Szabolcs: Die Höhlen von Buda - Unser Budapest (Budapest, 1992)
Muschel■ und Seeigelstachelgesteine über dem Erker Dennoch wird die 60 m lange obere Höhle und die viermal größere Feuerwehrhöhle in der Fachliteratur erst seit den dreißiger Jahren erwähnt. (Letztere Höhle wurde nach denjenigen Feuerwehrleuten benannt, die sich auf die Suche nach den verirrten Kindern machten und sich dabei selber in der Höhle verirrten). 1948 wurde eine fast zwei Kilometer lange Strecke des sogenannten Zentenar-Abschnittes entdeckt und kartographisch erfaßt. Zwischen 1960 und 1980 wurde eine weitere 2,5 Kilometer lange Strecke der Höhle erschlossen. Zusammen mit den neueren Entdeckungen ist die Höhle zur Zeit in einer Länge von fast fünf Kilometern bekannt. 1944 wurde die Höhle als Luftschutzkeller benutzt. Ein Großteil der Gänge des Luftschutzkellers und zwei von den vier Eingängen sind inzwischen zugemauert worden. Hier befindet sich eines der Observatorien der Geophysikalischen Anstalt. In der Mátyás-hegyi-Höhle findet man die schönsten Lösungsformen der Höhlen von Budapest (Weg der Wilden Gewässer, Theatersaal, Großer Saal). Leider wurde ein Großteil der winzigen, glänzenden Gipskristalle (Schatzkammer, Lineal) inzwischen zerstört. Die Erbsensteinbildung ist nicht nennenswert, und es gibt auch sehr wenig Tropfsteine in der Höhle (Weg der Wilden Gewässer). Eine einzigartige Sehens35 3*