Buza Péter: Quellen und Zierbrunnen - Unser Budapest (Budapest, 1994)

1— — " ... ­n Sfr ----------------­IpF- " ' j _ ­Senyes Brünnen soll bald aüf den Vígadó tér zürückkehren. Seine Komposition „Kinder beim Zieselfangen“ würde schon früher rehabilitiert: seit den siebziger Jahren steht sie wieder vor der Nationalgalerie im Bürgschloss Stadt, sondern in der Innenstadt im Hof der Theologischen Akademie. 1916 hatte Miklós Ligeti den Auftrag dafür erhal­ten : auf der Brunnensäule steht eine Skulptur-Kopie des le­gendären Marienbildes von Tschestochowa, neben der Säule knien zwei ins Gebet vertiefte Paulinermönche. (Das Modell des einen war der Bischof Nándor Rótt.) Dieses erste Welt­kriegs-Denkmal in Budapest wurde in diesem Sinne umge­tauft, obwohl es original ein Erinnerungsbrunnen des einzigen ungarischen Mönchsordens hätte sein sollen. So nannte man ihn dann schon bei seiner Einweihung Friedens-Brunnen und erhoffte sich, daß der in die Säule des Denkmals gemeißelte Hymnus an die Gottesmutter Gehör finden würde: „Vergiß Ungarn, unser süßes Vaterland nicht / Vergiß die armen Ungarn nicht!“ Daß die Hoffnung des Gebetes nicht erfüllt wurde, davon 42

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