Gerle János: Paläste de Geldes - Unser Budapest (Budapest, 1994)

Gruppen von Perm, die Holz fällen, empfangen den Eintretenden auf beiden Seiten der Eingangshalle der Holzbank AG ner besonders schönen, aus Eichenholz geschnitzten Inneneinrichtung ebenfalls bemerkenswert. Es wurde 1912 als der Sitz der Neuschloss Tanin- und Dampfsä­gen AG nach Plänen von Sámuel Révész und József Kollár erbaut. (Die Familie Neuschloss hatte in den Budapester Investitionen zur Zeit des Aufschwungs eine wichtige Rolle gespielt: Ödön und Marcell Neuschloss hatten als Bauunternehmer die Pavillons der Millen­niumsausstellung gebaut, außerdem war die Familie auch im Holzhandel tätig. Kornél Neuschloss-Knüsli, der Architekt in der Familie, konnte als bekannteste Arbeit das Elefantenhaus im Budapester Tiergarten aufweisen.) Einen immer wichtigeren Platz nahm im Gebäude die Holzbank AG ein, und zwar als Teil des Handelsunternehmens Neu­schloss. Hier hat es nie einen Kassensaal gegeben, zahlreiche schöne, individuell entworfene Elemente der eleganten Büro-Welt sind erhalten geblieben. Kurz vor dem Ersten Weltkrieg wurde Ecke Harmin­cad utca und Erzsébet tér der Palast der 59

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