Szegő Dóra - Szegő György: Synagogen - Unser Budapest (Budapest, 2004)

Fensterzwischenräumen Klinkerziegel-Pfeiler, welche zwei Stockwerke umfassen. Die Pfeiler der Risalite stehen auf hohen, mit Kassetten verzierten Steinsockeln, der horizontale Akzent wird von kräftigen Gesimsen wiederholt. Im Schulgebäude gab es anfangs nur eienen kleinen Betraum. Man plante eine große Synagoge in den Hof zu bauen, die finanziellen Mittel reichten jedoch nicht. Erst 1931-32 wurde der Be­traum zur Synagoge vergrößert. Die Entwürfe stammen von Lipöt Baumhorn und seinem Schwiegersohn und späteren Mitarbeiter György Somogyi. Der ursprüng­liche Betsaal befand sich im Erdgeschoß, für die Emporen hätte der Raum mit dem Obergeschoß verbunden werden müssen. Die Architekten senkten den Garten jedoch auf die Ebene des Souterrains und so konnte das Erdgeschoß des Betsaals zur Empore werden. Der vergrößerte Betraum erhielt von Westen her einen Stra­ßeneingang, gegenüber eine Ostwand. Die Fassade der Synagoge hat keinen Baum­horn-Charakter, sie bewahrt eher den Neorenaissance-Stil des ursprünglichen, historisierenden Gebäudes. Die Säulen vor dem lombardischen Tor tragen ein Tympanon, auf welchem die Gesetzestafel steht. Über dem Tor sehen wir den be­kannten Spruch aus dem Psalmanbuch-, „Das ist das Tor des Ewigen, die Gerechten werden darin eingehen." ■ Eingang der Synagoge am Bethlen tér 75

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