Ferkai András: Wohnsiedlungen - Unser Budapest (Budapest, 2005)
!l • ■ Planzeichnung der Wohnsiedlung in der Kerepesi út (£mő Heim—János Brenner, 1953-54) Auf ersten Blick ist ersichtlich, daß die Planer der städtebaulichen Komposition eine besondere Rolle zugedachten. Ihr oberstes Bemühen bestand darin, die etwa 1 Kilometer lange Gebäudefront zwischen der Kerepesi út, der Róna utca und dem Örs vezér tér nicht eintönig werden zu lassen. Deshalb teilten sie diese in drei Teile: in einen „EckbasteF'-Rahmen auf der Seite des Örs vezér tér, einen durch höhere Häuser gegliederten Doppelrahmen an der Róna utca, und dazwischen vier durchbrochene Rahmen, welche drei höhere Blocks zu einer Gebäudeschlange verbinden. Die Gebäudeflügel mit Hochdach sind meist dreistöckig, die bekrönten Eckbastein sind vierstöckig, die verbindenden Flügel hingegen sind, zusammen mit dem durch schießschartenartige Öffnungen gegliederten Dachgeschoß, fünfstöckig. Im Erdgeschoß der letzteren verbindet eine segmentbögige Torreihe den Serviceweg der Kerepesi út mit den Innenhöfen. Auf der gegenüberliegenden Seite der Bolgárkertész utca bildet je ein dreistöckiger Block die beiden Enden der Wohnsiedlung, dazwischen erstreckt sich die Doppelhaus- Wohnsiedlung (1940) der Hauptstadt. Die Wohngebäude wurden von Zoltán Legány, Attila Kun und Lajos Schmidt (ÁÉT1) entworfen. Die Flügel des mäanderverzierten Blocks, welche zur Kerepesi út hin blicken, haben offene Seitengänge, meist mit Einzimmer-Schlafnische-Wohnungen und Zweizimmerwohnungen, in den 53