Ferkai András: Wohnsiedlungen - Unser Budapest (Budapest, 2005)

■ Die Häuier zum Krebóbach bin in der Wohntiedlung in der FiaMytík utca (Zoltán Boron) fegte die Archaisierung gänzlich hinweg. Die letzte Bauperiode der Siedlung (Zoltán Boros, Gábriel-Vidos, Buváti, 1958—60) nahm bloß Veränderungen an den Häusern vor, welche am Krebsbach standen. Die frühere Bebauung wurde ge­lockert und die fünfstöckigen Zeilenhäuser am Bach, welche die Siedlung be­schließen, sind nun wieder moderne Gebäude, die eine „Fassade" von Stadtbild- Bedeutung darstellen. Diese Gebäude heben sich durch ihre freiere Formulierung und ihre Pastellfarben hervor. Die andere Seite der Medaille: es gibt hier mehr Kleinwohnungen ohne Komfort als in den Wohnhäusern der ersten Abschnitte. Die Wohnsiedlung an der Kerepesi út „Die Art und Weite, in welcher wir die Standardplanung biiher auffaßten, war faltch. Dieted führte zu dem Crgebnit, daß durch Konzentration auf Wirtichaftlichkeit, auf die Sicherung einer ununterbrochenen Bautätigkeit und auf maaenhafte Präfabrikation - weichet natürlich wichtige Faktoren tind - jede enutere Architektur auigetchlotien wurde. Der Standardgrund­riß führte 00 zu einfachen, langweiligen, unpenönlichen Wohngebäuden." Diese Mitte 1954 in der Zeitschrift Magyar Cpítőművéizet (Ungarische Archi­tektur) erschienenen selbstkritischen Sätze widerspiegelten jene Veränderungen, welche in der ungarischen Politik nach Stalins Tod stattfanden. Das Programm 5<

Next

/
Thumbnails
Contents