Szablyár Péter: Turmhoch - Unser Budapest (Budapest, 2007)

wurde das Gebäude schwer beschädigt, 1952 dann aus politischen Gründen abge­tragen. Der Turm wurde zwischen 1950—53 als Denkmal instand gesetzt (Bauleiter: Dr. József Csemegi; Statiker: István Góth). Die archäologische Freilegung unter­nahm zwischen 1958—68 das Budapester Historische Museum unter der Leitung von Frau Dr. Bertalan. Dabei wurde der Grundriß aus dem 13.—15. Jahrhundert ge­klärt, den die heutige Rekonstruktion der Ruinen vorstellt. ln den Turm treten wir heute durch eine Glastür von der Úri utca her ein. Es emp­fängt uns ein überwältigender Anblick, durch die gegenüberliegende Glaswand spüren wir sofort die imposanten Maße, die Monumentalität des einstigen Kir­chengebäudes. ln nördlicher und südlicher Richtung befindet sich je ein Seiten­raum (Querschiff), vom nördlichen führt eine Wendeltreppe zum oberen Teil des Turms. Darüber spannt sich ein mehrmals umgebautes, neogotisches Kielbogen- Gewölbe. Hier ist noch ein Weihwasserbehälter aus Marmor erhalten geblieben. Über die Wendeltreppe aus Stein gelangen wir in das erste Geschoß des Turmes, von hier weiter in einen gemauerten Seitenturm, dann jedoch nur zu einem blinden Fenster. Unseren Weg können wir dann über eine Stahlkonstruktion-Wendeltreppe Al

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