Lichtneckert András: Veszprém vármegye községeinek urbáriumai, úrbéri és telepítési szerződései 1690-1836 - A Veszprém Megyei Levéltár Kiadványai 21. (Veszprém, 2009)

Urbáriumok, úrbéri és telepítési szerződések

lO-o. Ha ezen ideig tartó contractust vagy egy, vagy más rész meg­máséttani kévánná, annak fölmondása esztendővel előre bocsájtassék. Mind­ezeknek valóságárul ezen contractus felálléttatván, mind a' két részrűl subscribáltatott. Signatum Kiss-Lőd, die 5-ta januarii 1779. Paráicz Ferencz praefectus m. p. (L. S.), Joannes [?] m. p., Andreas Rabß Reiter x. Coram me Francisco Oroszy Inclyti Comitatus Weszprimiensis pro­cessuali supremo judlium m. p. (L. S.), coram me Joanne Vidi adjuncto jurassore m. p. (L. S.) Forrás: OL MKA Conscriptio bonorum episcopatuum vacantium. Episco­patus Veszprimiensis. Veszprém 1802. Románd telepítési szerződése 1721. március 28. Anno 1721 die 28 Mártii ist zwischen der hochfürstlichen bischöf­lichen Raaber Herrschaft und denen hierunter gesetzten Unterthanen so das sogenannte zu dem Raaber Bisthum gehörige Desertum Románd be­sessen folgender Contract beschlossen worden, daß nämlich: 1- o. Allda sieben ganze oder 14 halbe Stellen sollen erbauet und be­sessen werden. 2- 0. Behält sich die hohe Herrschaft bevor, in dem ganzen Wald das zu denen Raaber Brücken nothwendige Holz abhacken zu lassen. 3- 0. Soll ihnen die alldasige Mühl nachdeme sie selbe von denen Var­sanyern (als welche diese Mühl mit eigenen Speehen erbauet haben) ausge­löset gegen jährlichen Zinnß zugelassen werden. 4- 0. Sollen sie schuldig seyn auf den daselbstigen Teicht dessen völligen Nutzen die Herrschaft für sich allein vorbehaltet gute Absicht zu halten, damit demselben nicht nur durch das Fischen, Hannsbeinlegen und dergleichen kein Schaden zugefüget werde, sondern auch damit das Was­ser den Damm nicht zerreise. In wessen Ansehung sie dann auch von der besagten Mühl, Fleischbank und Wein und Bierschank jährlichen nicht mehr, dann acht Gulden zu erlegen verbunden seyn sollen. 5- 0. Wird ihnen von Seiten der hohen Herrschaft verschprochen von dem zukünftigen neuen Jahr anzurechnen die dreyjährige Freyheit dergestalten, daß sie von allen sowohl herrschaftlichen, als kayserlichen Gaben (welch letzteres die hohe Herrschaft bey einer Löblichen Veszp­rimer Geschpannschaft auswürken wird) durch diese drey Jahr frey seyn sollen. ó-ó. Damit aber durch diese drey Jahr der hohen Herrschaft zu fallen­der Schaden gleichwohl in etwas ersetzet werde, sollen sie Romander

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