Mocsáry Sándor szerk.: Természetrajzi Füzetek 24/1-4. (Budapest, 1901)
1-2. szám
50 V>\ DADAY Schalen, sowie durch die Structur der Taster der zweiten Maxilleri und des Begattungsorgans des Männchens verschieden. Dieselbe steht übrigens nahe zu Cypricercus cuneatus SAKS, durch die Form der Schalen des Weibchens, unterscheidet sich jedoch von. derselben durch die Form der Schalen des Männchens. Y. HYDRACHNIDAE. 98. Atax multiporus DAD. Fig. 24. a—Ii. Der Körper erscheint von oben im Ganzen kugelförmig, ist aber vorn breit und stumpf abgerundet, fast gerade abgeschnitten ; die Seiten sind bogig, nach hinten zu jedoch immer mehr einander genähert, demzufolge der Körper hinten viel breiter und hier gebuchtet ist. An beiden Seiten der Stirn sitzen die antenniformen Borsten auf ziemlich grossen Yorsprüngen. In der Nähe des hinteren Körperendes entspringen beiderseits auf je einem grösseren und je einem kleineren Vorsprung lange Schwimmborsten. Auf der Rückenseite stehen der Länge nach drei Borstenpaare. (Fig. 24 a .) AVenn man das Thier, von der Seite betrachtet, ist an der vierten Epimera desselben ein spitziges Hügelchen wahrzunehmen. (Fig. 24 b.) Die Palpen sind im Verhältniss kurz, dünn, das zweite und dritte Glied fast gleich dick und lang, an der äusseren distalen Spitze des dritten Gliedes steht ein kräftiger, langer Dorn ; das vierte Glied ist nicht viel länger als die vorhergehenden, allein weit dünner, in der Mitte und in der Nähe des distalen Endes mit einem Vorsprung, von welchem eine feine Borste ausgeht. Das letzte Glied ist ziemlich kurz, am Ende dreizähnig. (Fig. 24 d.) Die ersten zwei Fusspaare sind etwas dicker als die übrigen ; das dritte Paar ist das kürzeste von Allen ; das vierte Paar aber ist etwas länger als alle übrigen. Die Glieder des ersten Fusses tragen kräftige, dicke Borsten u. zw. das zweite Glied 1, das dritte 2, das vierte und fünfte je 5. (Fig. 24 e.) Die Borsten des zweiten Fusspaares sind schwächer als die des ersten u. zw. stehen auf dem zweiten und dritten Gliede je 2, auf dem vierten und fünften je 4, an der Innenseite des fünften Gliedes zeigen sich sehr feine Härchen. (Fig. 24 f.) Beim dritten Fusspaare erheben sich auf dem zweiten Gliede 3, auf dem dritten 2, auf dem vierten 3 und auf dem fünften 7 kräftige Borsten, von welchen die am inneren distalen Ende sitzende gezähnt ist ; das vierte und fünfte Glied ist mit 5—6 Schwimmborsten versehen. (Fig. 2% g .) Am vierten Fusspaar ist das zweite Glied blos mit einer grossen Borste bewehrt, am dritten Glied stehen an der