Mocsáry Sándor szerk.: Természetrajzi Füzetek 24/1-4. (Budapest, 1901)
1-2. szám
u DE DA DA Y von derselben, sowie von Pseudosida bidentata HERR, durcli die Struetur der Schale, des ersten Antennenpaares und des Abdomens, sowie durch die Form und Lage des Stirnauges. 94. Eulimnadia Dahl! SARS. Fundort : Die Insel Seleo. Es lagen mir zahlreiche Exemplare vor, welche sich von den durch G. 0. SARS beschriebenen in nichts unterscheiden. 95. Cypridella dubiosa DAD. Fig. 21. a g. Die Schalen sind von der Seite gesehen nierenförmig. Der Vorderrand der Schale ist höher als der hintere, im Ganzen stumpf abgerundet, im oberen Drittel erscheint derselbe jedoch ein wenig gebuckelt, der freie Rand ist von einein feinen und stumpf gezähnten schmalen Cuticulasaum begrenzt, innerhalb dessen ein breiter Porenkanalgürtel folgt. Die Porenkanäle sind sämmtlich gerade, ihr Gürtel innen und aussen gezackt. An der äusseren Öffnung der Porenkanäle erhebt sich je eine Borste, aber auch ausserdem ist der ganze Schalenrand mit zahlreichen feinen Borsten bedeckt. Der hintere Schalenrand ist in der Mitte stark gewölbt und geht fast gleichmässig abschüssig in den vorderen und hinteren Endrand über, gegen den vorderen indessen etwas steiler. Der hintere Endrand itft niedriger als der vordere, spitzig abgerundet, ohne Porenkanalgürtel, aber dicht beborstet. Der Bauchrand ist in der Mitte schwach gebuchtet mit einem Cuticulasaum und ziemlich breitem Porenkanalgürtel versehen und in der ganzen Länge mit Borsten dicht besetzt. (Fig. 21 a.) Von oben gesehen sind die Schalen sehr breit eiförmig, an dem Vorderende spitzig, am Hinterende dagegen breit abgerundet, allein in der Mitte etwas vertieft, im hinteren Viertel am breitesten. (Fig. 21 b.) Die Oberfläche der Schalen erscheint etwas rauh und granulirt, dicht behaart. Die Anzahl der Muskeleindrücke beträgt vier und sind dieselben ziemlich eng zu einander gruppirt. Der oberste Muskeleindruck ist grösser als alle übrigen und nierenförmig. Unter demselben steht ein eiförmiger Muskeleindruck allein, unter welchem zwei derart liegen, dass sie den vorigen hinten abschliessen. (Fig. 21 c.) Am zweiten Antennenpaar überragt das Schwimmborstenbüschel die Endkrallen nur um weniges. Das Riechstäbchen ist ziemlich lang. Am Taster der Mandibein befindet sich, ausser den aufgedunsenen, steif gefiederten Tastborsten, auch ein.blattförmiger, feinbehaarter Tastanhang.