Mocsáry Sándor szerk.: Természetrajzi Füzetek 24/1-4. (Budapest, 1901)

1-2. szám

D; DADA Y mir untersuchten Exemplaren in Gruppen angeordnete sehr feine Dornen in 2—3 Längsreihen, deren Anwesenheit in der Abbildung und Beschrei­bung von J. RICHARD weder erwähnt, noch ersichtlich ist. Die Nebenkrallen der Endkrallen werden in abwärts gehen­der Reihenfolge immer länger, am kürzes­ten ist die obere, am längsten die untere. (Fig. 19 a.) Wenn die feinen Dornbüschel an bei­den Seiten des Abdomens bei den Exem­plaren RICHARD'S in der That fehlen, so sind die von mir untersuchten Exemplare Vertreter einer neuen Art, zumindest einer Varietät. Sehr interessant sind auch die Eier der Exemplare aus Neu-Guinea, indem sich an der Überfläche ihrer Hülle zahlreiche fingerförmige Fort­sätze erheben, wodurch die Eier das Aussehen erhalten, als wären sie dornig. (Fig. 19 b.) Fundort : Berlinhafen, beziehungsweise das Sagomoor von Lemien. 93. Pseudosida papuana DAD. Fig. 20. a—d. Der Körper erscheint gestreckt und ist viel länger als breit. Der Kopf ist mehr als zweimal kürzer als der Rumpf und ist zwischen beiden nur eine kaum merkliche Vertiefung vorhanden. Der Kopf gleicht im Gan­zen einem stumpf abgerundeten Kegel ; die Rückenseite ist abschüssig, blos in der Mitte schwach erhaben, die Stirn ziemlich spitzig abgerundet, die Bauchseite abschüssig und bildet einen geraden, sehr stumpfen und grossen Rüssel. (Fig. 20 a.) Das Stirnauge liegt sehr nahe zur Stirn, ist oval, die zahlreichen Linsen sind verhältnissmässig klein. Der Pigmentfleck ist klein und rund. (Fig. 20 a.) Das erste Antennenpaar ist verhältnissmässig kurz, stäbchenförmig, eylindrisch, überall gleich dick, an der Spitze erheben sich neben der Tast­geissel sechs Riechstäbchen. (Fig. 20 b.) Am zweiten Antennenpaar ist der Stamm auffallend dick, am dista­len Ende die äussere Spitze mit zwei, die innere Spitze mit einem kräfti­gen, dornartigen Fortsatz versehen. In der Nähe der Basis stellt eine zwei­gliedrige Tastborste. Das erste Glied des zweigliedrigen Antennenastes ist mit 7—8 Fiederborsten und am äusseren distalen Ende mit einem geraden und einem krummen Dorn bewehrt. Beim zweiten Gliede stehen an den Fig. 19.

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