Mocsáry Sándor szerk.: Természetrajzi Füzetek 24/1-4. (Budapest, 1901)
3-4. szám
436 DE DADAY Körper an beiden Enden stark verjüngt, hinten aber, jenseits der Afteröffnung auffallender. Cuticula ziemlich dick, die drei Schichten derselben gut wahrnehmbar, die äusserste erscheint fein gefaltet. In den Seitenlinien am Anfange des Oesophagus stehen 5—6 Borsten in einer Längsreihe (Tab. XXI, Fig. 1—2). Um den Mund erheben sich 6 ziemlich lange Borsten. Mundhöhle trichterförmig, im Innern zwei nach hinten convergirende Cuticularstäbchen. (Tab. XXI, Fig. 2). Oesophagus nach hinten allmälig verdickt, in der Höhlung liegen vorn zwei lange Cuticularstäbchen, welche ein trichterartiges Feld umschliessen (Tab. XXI, Fig. 2), in der Fortsetzung dieser Stäbchen erscheint die Oesophagushöhlung gezackt. Die Breite der Seitenlinie beträgt ein Viertel der Körperdicke. Die Ovarien sind paarig. Die weibliche Geschlechtsöffnung mündet wenig vor der Körpermitte. Die Afteröffnung liegt von dem Schwanzende ziemlich entfernt. (Tab. XXI, Fig. 3). Der Schwanz ist von der Afteröffnung an jäh verjüngt, im Ganzen genommen sehr dünn, das Ende etwas keulenförmig, aber spitzig ausgehend (Tab. XXI, Fig. 3). Die Bauchdrüse liegt am hinteren Ende des Oesophagus und mündet in der Nähe des Vorderendes aus. Von den drei Schwanzdrüsen sind die zwei vorderen ziemlich klein, die hinterste ist weit grösser als jene. (Tab. XXI, Fig. 3). Männchen fand ich nicht. Unter den mir vorliegenden 4 Exemplaren befanden sich zw rei geschlechtsreife Weibchen mit folgenden Grössenverhältnissen : Länge des Körpers: 1 '8—2 mm.; Länge des Oesophagus: 0*36 mm.; Länge des Schwanzes 0*2—0'23 mm.; Grösster Durchmesser 0*06—0'07 mm. Fundort Fiume, wo ich die Exemplare im Molo aus den Uberresten von Algen sammelte. Die Grössenverliältnisse der entwickelten Exemplare erinnern mehr an die von BÜTSCHLI * beschriebenen Anticoma limalis, besonders durch die Länge des Schwanzes und Oesophagus ; denn bei den EBERTH'schen Exemplaren beträgt die Länge des Oesophagus ein Drittel der Körperlänge. Die Structur der Mundhöhle ist derjenigen der EBERTH'schen Exemplare ähnlich. 2. Cyatholaimus quarnerensis n. sp. (Tab. XXI, Fig. 4—8.) Teste elöl csak igen kis mértékben, jóformán alig észrevehetőleg, hátul az alfelnyilás mögött már szembetűnőbben vékonyodott. Kutikulájá1 BÜTSCHLI 0. Zur Kenntniss der freilebend. Nematoden etc. p. 271. 272.