Mocsáry Sándor szerk.: Természetrajzi Füzetek 24/1-4. (Budapest, 1901)
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NEUE UND BEKANNTE DIPTEREN. 40«) tere Basal- und die Analzelle begrenzenden Queradern sind schwarzbraun gesäumt, während die Adern auf der Flügelbasis bräunlichgelb gesäumt sind. Randader mit einem starken Dorne. Erste Längsader der ganzen Länge nach, die dritte bis über die kleine Querader beborstet. Auf der Aussenseite der Flügel ist die dritte Längsader fast der ganzen Länge nach beborstet. Hintere Querader schwach S-förmig gebogen. Schwinger gelblichbraun. Länge ohne der Legeröhre: 10 mm. Vorkommen : Amboina, Neu- Guinea , Ins. Key. Aus der Beschreibung der, vorläufig in die Gattung Ptilona gereihten Arten ist wahrzunehmen, dass die Gattung im jetzigen Sinne kaum scharf genug begrenzt ist. VAN DER WULP hat die Beborstung der ersten Längsader wahrscheinlich nicht bemerkt, ebenso die Borsten an der Basis der dritten, was aber bei einem so wissenhaftlichen Arbeiter, als er war, kaum zu glauben ist. Er schreibt in der Gattungsdiagnose : «costa et venae inermes », was soviel bedeutet, dass weder die Bandader noch die Längsadern beborstet sind. Von dem Dorne an der Mündung der Hilfsader sagt er nichts, doch zeichnet er sie bei der Art breviconis (Tijdschr. v. Entomol. XXIII. tab. 11. f. 7), während bei den andern nicht. Ich glaube aber, dass die Flügel bei seinen Arten ebenso beborstet sein werden, als bei meiner variabilis, die der notabilis v. d. W. ausserordentlich nahe stehen muss. Ausserdem muss die Kopfbeborstung, die, wie aus den Beschreibungen ersichtlich, bei den einzelnen Arten sehr verschieden ist, jedenfalls in Acht genommen werden. Die Arten lateralis m. und quadrifera WALK, scheinen nahe verwandt zu sein mit der Gattung Acanthoneura MACQ. (Dipt, exot. H. 3. 220), von welcher sie sich aber hauptsächlich durch die nicht wellenförmig geschwungene zweite Längsader unterscheiden. Bei dieser Gelegenheit will ich aber auf diese Frage nicht tiefer eingehen, weil mein Material zu gering ist, doch hoffe ich darauf noch einmal zurückzukommen. Ortalidae. 28. Loxoneura rugulosa n. sp. Im ganzen Habitus und Colorit mit den beiden bekannten Arten, decora FABR. und facialis KERT . übereinstimmend. Kopf und Fühlerbildung ähnlich wie bei L. decora FABR., die Taster aber sind schwarzbraun. Der ganze Körper ist unregelmässig gerunzelt. Beine fast schwarz und kurz, ähnlich der decora FABR., indem die von facialis KERT . verlängert sind, was hauptsächlich von den Vorderschenkeln gilt. Die Dornen auf der Unterseite der Vorderschenkel beginnen nahe der Basis und sind viel stärker als die bei facialis KERT. Die Flügelfärbung ist von beiden Arten sehr abweichend. Der Vor-