Mocsáry Sándor szerk.: Természetrajzi Füzetek 24/1-4. (Budapest, 1901)

3-4. szám

428 I N K. KERTÉSZ eine stachelförmig, etwas gebogen, von stärkerer Consistenz ist als das zweite, mehr cylindrische, mit weisslichen Haaren bedeckte. Beine bräun­lichgelb, Mittel- und Hinterschienen ausgedehnt dunkelbraun. Die Vorder­schenkel sind auf der Oberseite mit kürzeren, auf der Unterseite mit lan­gen in Reihe gestellten Borstenhaaren versehen. Mittelschienen mit einer starken Endborste. Auf der Unterseite der Metatarsen ist die Behaarung kammartig. Flügel (Taf. XX. Fig. 16.) glasartig mit brauner Binde, die von der Mündungsstelle der ersten Längsader entspringend etwas schräge ver­laufend, fast die ganze Spitzenhälfte der Flügel einnimmt und nur folgende hyaline Stellen frei lässt : zwei mehr-weniger dreieckige Flecke am Vorder­rande, deren erste gross ist und mit seiner Spitze bis in die Discoidalzelle reicht, während der zweite kleine vom Vorderrande bis zur zweiten Längs­ader reicht ; ein ganz kleiner hyaline Fleck befindet sich an der Mün­dungsstelle der zweiten Längsader ; dem Flügelhinterrande anliegend, in der zweiten Hinterrandzelle hegt ein verrundet dreieckiger Fleck, ausser­dem ist die Flügelspitze auch hyalin. Die Vorderrandzelle, ausgenommen die Spitze und eine schwach ausgeprägte Binde an der Flügelwurzel ist gelb. Die erste Längsader ist in ihrem ganzen Verlauf, die dritte an der Basis bis etwas über die kleine Querader beborstet. Randader ohne Dorn. Schwünger licht röthlichbraun. Länge : 7-5 mm. Ein Männchen aus Neu-Guinea: Lemien, Berlinhafen ( BÍRÓ, 1896). Ich widme die Art meinem hochgeehrten Freunde, Herrn JOSEF BISCHOF in Wien. 26. Ptilona ? lateralis n. sp. 5 . Stirn braun, mit zerstreuten kleinen schwarzen Härchen. Fühler bräunlichgelb, drittes Glied 2 1,2-mal so lang als das zweite, gegen das Ende zugespitzt ; Borste an der Basis verdickt, gefiedert. Untergesicht beingelb, weisslich bestäubt, wenig glänzend. Taster ziemlich breit, gelb, schwarz beborstet. Hinterkopf mit zwei, von der oberen Augenecke ent­springenden schmalen schwarzen Linien und zwischen denselben auf der Unterseite mit zwei länglichen schwarzbraunen Flecken. Beborstung : Or­bitalborsten (2) nahe dem Scheitel gerückt, von denen die hintere kürzer ist; die unteren Frontorbitalborsten (1) sehr schwach ; Scheitelborste (1) stark, aufrecht gerichtet; Postverticalborste (1) parallel; Borste am oberen hinteren Schläfenrand nach auswärts gebogen ; Ocellarborsten vorhanden, klein, schwach. Auf den Backen eine starke Borste und einige im Hinter­grunde. Thorax gelbbraun, besonders der Rücken, der mit schwärzen Här­chen dicht besetzt ist. Vor der Flügelwurzel, auf den zwei Seiten der sutura notopleuralis, dort w ro die Mesopleura mit der Pteropleura zusammenstösst, befinden sich zw 7ei glänzend schwarze Fleckchen, ein grösserer Fleck hin-

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