Mocsáry Sándor szerk.: Természetrajzi Füzetek 24/1-4. (Budapest, 1901)
3-4. szám
426 I N K. KERTÉSZ Trypetidae. 24. Ptilona ? variabilis n. sp. cT ç . Stirn bräunlichgelb, mit einem ausgedehnten, auf die Mittelstrime beschränkten, nicht scharf begrenzten Flecke. Fühler bräunlichgelb ; zweites Glied am oberen Eande mit einer Borste ; drittes Glied dreimal so lang als das zweite, auf der Mitte sanft eingeschnürt, so dass die Spitzenhälfte etwas schmäler ist ; Fühlerborste braun, gefiedert. Lunula weiss schimmernd. Untergesicht im Profile etwas ausgehöhlt, der Mundrand vorspringend, ähnlich gebaut als bei Ptilona notabilis v. d. WULP, fast beinweiss, weisslicli bestäubt, kaum glänzend. Taster breit, lebhaft gelb, mit kurzer, schwarzer Beborstung. Hinterkopf mit zwei schwarzen Flecken. Kopfbeborstung: die Orbitalborste (1) ist dem Scheitel näher gerückt als den Fühlern ; die unteren Frontorbitalborsten (2) kreutzen sich nicht ; Scheitelborste (1) aufrecht; Borste am oberen hinteren Schläfenrand (1) nach Aussen gebogen; Ocellarborsten fehlen. Auf den Backen befindet sich je eine starke Borste. Thoraxrücken röthlichbraun, mit zwei dunkelbraunen Längsstriemen, die über die Mitte des Thoraxrückens reichen ; vorne sind sie scharf begrenzt, in ihrem weiteren Verlaufe aber manchmal sehr schwach ausgeprägt. Der Humeralcallus ist beinweiss, manchmal gelblich. Ein fast viereckiger, nicht scharf begrenzter Fleck vor dem Schildchen ist von der ausserordentlich dichten Pubescens graulichweiss. Die Pleuren sind gelblich, stellenweise mit graulichweisser Pubescenz, nur ober den Mittelhüften sind sie ausgedehnt braun. Beborstung : äussere Dorsocentralborste (1) hinter der Quernaht; die Intraalarborste (1) steht hinter der Dorsocentralborste ; Supraalarborsten (2) ; von den vier mir vorliegenden Exemplaren hat das eine ( c? ) keine Humeralborste, die übrigen drei ( cf $ ) besitzen aber eine starke; Notopleuralborsten (2) ; Mesopleuralborste (1) in der hinteren, oberen Ecke; Sternopleuralborste (1) sehr schwach. Schildchen schmutzig gelblichweiss, mit vier Borsten. Der Hinterleib variirt stark in der Färbung ; er ist manchmal ganz schwarz, nur an der Basis ist die Spur der gelben Farbe wahrzunehmen ; oder sind die zwei ersten Binge ganz ockergelb, welche Farbe sich in der Mittellinie auch auf den dritten Bing erstrecken kann, oder es können am zweiten Binge zwei runde schwarzbraune Flecken sein, in jedem Falle ist aber der 4—5. Bing ganz, der dritte in grosser Ausdehnung glänzend schwarz. Die Beine sind licht bräunlichgelb, die Mittel- und Hinterschienen — ausgenommen die äusserste Spitze — schwarzbraun. Auf der Oberseite der Vorderschenkel, vor der Spitze stehen einige kurze Börstchen. Mittelschienen am Ende mit einer langen, starken Borste. An der Unterseite der Metatarsus ist die Be-