Mocsáry Sándor szerk.: Természetrajzi Füzetek 24/1-4. (Budapest, 1901)

3-4. szám

414 DS K. KERTÉSZ dem Scheitel mit längeren gelben Haaren. Thoraxrücken zum grössten Theil erzgriin glänzend, mit kurzer goldgelber Behaarung, die vor dem Schildchen auffallend länger und dichter auftritt, wodurch auf dieser Stelle ein fast dreieckiger goldgelber Haarfleck entsteht. Die Seiten des Thorax­rückens und die Pleuren sind metallisch schwarzblau ; der erstere bis zur Quernaht mit gelben, hinter derselben mit weisslichen kurzen Härchen. Die Pleuren sind sehr sparsam kurz weisslicli behaart, auf der Mesopleura aber ist ein Büschel dichter, langer goldgelber Haare ausserordentlich auf­fallend. Schildchen erzgrün glänzend, mit spaarsamer gelber Behaarung. Hinterleib metallisch schwarz, zuweilen mit einem Stich ins Bläuliche, ausserordentlich fein und kurz schwarz behaart, ausgenommen die Seiten, wo die Behaarung länger und weiss ist, besonders an der Basis. Vorder­hüften dicht grauweiss bestäubt ; die Schenkel der vorderen Beine an der Basis bräunlich, sonst metallisch schwarz, mit gelblicher Behaarung; die Schienen dunkelbraun, gegen das Ende fast schwarzbraun mit kurzer gelblichweisser, die Innenseite der vorderen mit goldgelber Behaarung ; die Tarsen sind braun, zuweilen die zwei ersten Glieder heller, die an den Vorderbeinen, gleich den Schienen, an der Unterseite goldgelb behaart. Hinterschenkel sehr stark verdickt, metallisch schwarz, besonders an der Basalhälfte ziemlich lang weiss behaart, Spitzenhälfte an der Unterseite mit einigen Stacheln ; Schienen gebogen, dunkelbraun ; Tarsen schwarz­braun, an der Unterseite mit gelber Behaarung. Flügel etwas bräunlich getrübt, besonders auf der Spitzenhälfte am Vorderrande. Schüppchen weiss mit braunem Bande ; Schwinger orangegelb. Länge : 11 mm. 5 . Das Weibchen stimmt fast in allen Merkmalen mit dem Männ­chen überein, weicht aber in Folgendem ab. Die Stirn ist glänzend schwarz, in gewisser Bichtung bläulich schimmernd ; auf der Mitte neben dem Au­genrande befinden sich zwei fast halbkreisförmige, von graugelber Bestäu­bung herrührende Flecke ; die Pubescenz ist auf die Mitte des Unterge­sichtes beschränkt und zieht sich nicht auf die Stirn hinauf. Die Behaa­rung der Hinterschenkel ist nicht so lang und w reiss, w rie beim Männchen, sondern mehr gelblichweiss und kurz. Die Legeröhre ist braungelb. Länge : 10 mm. Vaterland : Australien (N. S. Wales). 13. Eriozona analis n. sp. cf . Fühler und Borste schwarz ; drittes Fühlerglied länglich elliptisch. Stirn neben dem Augenrande und eine Binde, w Telche sich vom Augenrand ober der Fühlerbasis durch die Lunula zieht, schwarzbraun. Die Stirn und ein kleiner Theil unter derselben mit ziemlich langen schwarzen Haaren besetzt. Untergesicht gelb, glänzend, schwach bestäubt, mit eini-

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