Mocsáry Sándor szerk.: Természetrajzi Füzetek 23/1-4. (Budapest, 1900)
1-2. szám
ODONATEN AUS NEU-GUINEA. 99 weit eine solche, ein Beweis, dass diese Unterschiede im Kleingeäder bei den indischen Gynacanthen veränderlich sind und ihnen kein grosser specifischer Werth beizumessen ist, besonders wo es an Material fehlt.) Analdreieck dreizellig. Membranida schmal, weisslich. Pterostigma gelbbraun oder röthlichbraun, schwarz umadert, kaum 4 mm. lang, fast 1 mm. breit. Bessere Unterschiede als sie das Geäder aufweist, ergeben den verwandten Arten gegenüber Form und Färbung des Körpers. Kopf röthlich- oder gelblichbraun. Die Oberlippe vorn nahezu ihrer ganzen Länge nach deutlich ausgerandet (bei G. Mocsáryi nur in der Mitte des Yorderrandes eine schwache Ausbuchtung). Gesicht und Stirn grob runzelig punktirt, letztere oben mit T-förmigem schwarzem Fleck, sonst bräunlichgelb. Fühler röthlichgelb, Scheitel und hintere obere Augennaht glänzend schwarzbraun, die Schläfen und der übrige Theil des Hinterhauptes gelblichweiss. Prothorax und Thorax (o\>en gemessen 1 cm. lang) sehr kurz, ersterer hellbraun, letzterer sammtartig chokoladebraun, die Interalarflecken ebenso gefärbt. Unterseite etwas heller. Abdomen wie bei G. Mocsáryi, also am Grunde sehr stark aufgeblasen (von oben gesehen 5 mm. breit), an der Basis des 3. Segmentes plötzlich ausserordentlich verdünnt und dort oben nur noch mm. breit. Von der Mitte ab verdickt sich Segment 3 wieder, allmählich, ist am Ende oben bereits wieder fast 2 mm. breit. Die übrigen Segmente bis zur Spitze fast gleichmässig IV2 mm. breit, so dass das Abdomen als sehr dünn bezeichnet werden muss, ganz wie bei G. Mocsáryi, nur noch graciler. Das Ohrclien jederseits des 2. Segmentes braun, nach hinten gerichtet, etwa 1 mm. breit, 2 mm. lang und an dem abgerundeten Ende mit 4—6 sehr kleinen schwarzen Zähnchen versehen. Im Vergleich zu G. Mocsáryi* stehen die Ohrchen weniger vom Abdomen ab, ihre Aussenseite ist fast gerade, bei G. Mocsáryi stark convex. Abdomen chokoladebraun, mit denselben hellen Querbinden wie G. Mocsáryi, aber nicht blau, sondern von ockergelber Färbung, nämlich eine Querbinde von Segment 2 ab in der Mitte jedes Segmentes, die auf den folgenden Segmenten der Basis immer näher rückt und auf Segment 8 nur noch 1 mm. von letzterer entfernt ist. Sie ist sehr schmal, verläuft über die Seiten in schräger Richtung von oben und hinten nach unten und vorn und wird durch den Bückenkiel fein braun unterbrochen. Undeutliche hellbraune oder gelbliche Querbinden zeigen Basis und Ende von Segment 1 und 2. Die Segmente 3—7 * In KRÜGER's «Odonaten von Sumatra» II. Theil, ist diese Art mit grosser Hartnäckigkeit «Moscaryi» genannt.