Mocsáry Sándor szerk.: Természetrajzi Füzetek 23/1-4. (Budapest, 1900)

1-2. szám

ODONATEN AUS NEU-GUINEA. 95 3 Zellreihen, aber 3chon nach 2—3 Zellängen mit 4 Zellreihen. Sub­medianraum mit 5—6 Queradern. Zwischen den Sectoren des Dreiecks nur eine Zellreihe (im Hinterflügel bisweilen einige Zellen getheilt). Hinterflügel: Geäder im Allgemeinen wie im Vorderflügel, doch zwischen Sector brevis und dem dahinter liegenden Hilfssector an der breitesten Stelle 4 statt 3 Zellreihen. Kopf: Obere Stirnkante spitzwinkelig vorspringend, die Seitenecken derselben nicht ausgebildet, so dass die Stirn, von oben gesehen, dreieckig ist. Höhe dieses Dreiecks etwa 2 mm. Der übrige Theil des Gesichtes stark schräg- von vorn und oben nach unten und hinten abstürzend. Nasus mit einem basalen Eindruck jederseits der Mitte, Oberlippe vorn fast herz­förmig ausgerandet. Das ganze Gesicht punktirt, von oben nach unten schwächer, mit Ausnahme des Rhinariums und der Oberlippe. Färbung des Gesichtes und der Fühler hell rostroth, die Mundtheile, die vordere Hälfte der nicht gespaltenen Unterlippe und die gerandeten Seiten der Oberlippe dunkler, die sehr kleine Stirnblase und der mittelste Theil der obern Stirnkante schwarz, die schwarze Färbung des letzteren Theiles sich bisweilen gegen die Stirnblase bis zur Basis strichförmig fortsetzend. Hinterseite des Kopfes oben schwarz, unten röthlich, die Schläfen gelb. Prothorax klein, Hinterrand nieder, flachbogig. Oben schwärzlich, Seiten und Unterseite gelbroth. Thorax gedrungen, vorn sammtig braun mit je einem den Oberrand und die Basis nicht erreichenden, grünlichgelben Antehumeralband. Seiten heller rostfarben, mit je einer breiten, die Flügelbasis nicht erreichenden gelben Binde entlang der Naht auf dem mittleren und hinteren Felde. Abdomen seitlich zusammengedrückt, an der Basis zur Breite des Thorax aufgeblasen. Das 3. Segment in der Basalhälfte kaum verschmälert, die le-tzten Segmente breiter werdend, das 10. fast doppelt so breit als das dritte. Segment 2 in der Mitte mit einer vertieften gelben Querfurche, deren Hinterrand wulstig erhaben ist. Die vordere Hälfte oben quergerillt, die hintere nur auf einem basalen Flecken. Alle weitern Segmente bis zum Ii. im basalen Drittel mit Querrillen über den Kiel. Segment 10 fast halb­solang als Segment 9. unten mit einem 1 mm. langen, zungenförmigen Anhang versehen, der an seinem Ende eine 2-zinkige Gabel von höchstens \ s mm. Länge trägt (Acantliagj-na KTRBY). Das ganze Abdomen schwarz­braun, die vordere glatte Hälfte des ersten Segmentes gelbroth, die hintere quergerillfe dunkelbraun. Seitenkanten und Unterseite des Abdomens rost­gelb, ein schmaler, etwas wulstiger Querring auf Segment 3—7 gelb. Er liegt auf Segment 3 in der Mitte, nähert sich aber nach hinten immer mehr der Basis der Segmente, so dass er bei Segment 7 auf das Ende des basalen Drittels zu liegen kommt. Nach unten reicht der Ring kaum in

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