Mocsáry Sándor szerk.: Természetrajzi Füzetek 21/1-4. (Budapest, 1898)

1-2. szám

96 Di LÖRENTHEY . der Region befindet, während die zwei kleineren auf dem vorderen, zun­genförmigen Fortsatz. Die Urogastralregion ist durch schwache Einschnürungen von der Mesogastralregion geschieden, doch noch stärker von der Genitalregion ; in der Mitte ist sie auch mit einem, mit mehreren kleinen Höckern be­setzten grossen Höcker geschmückt. Die trapezoide Genitalgegend ist von zwei länglichen, grossen Höckern bedeckt, während die runde Cardiacal­gegend ganz von einem grossen Höcker bedeckt wird, welcher auch hier, wie bei allen Regionen mit vielen kleinen Höckern besetzt ist. Die Hepa­ticalregion, welche von der Augenhöhle bis zu dem dritten, paarigen Lap­pen des Vorderseitenrandes reicht, hat fast die Gestalt eines gleich schen­keligen Dreieckes, dessen Basis von dem Vorderseitenrand dargestellt wird. Diese Region ist dort am stärksten erhoben, wo die, die Hepatical­region von der Protogastral- und Branchialregion trennenden Furchen sich vereinigen. Die Branchialregion wird von zwei starken Furchen in drei Theile getheilt. nämlich in die grösste vordere, die kleine mittlere und die kleinste hintere Branchialregion. Die vordere, und die mittlere Branchialregion wird durch eine quer verlaufende schwache Furche in einen inneren und einen äusseren Theil zerlegt, welche einzeln mit von kleinen Höckern besetzten Knoten, respective grossen Höckern be­setzt sind. Ich wagte nicht das einzige Exemjdar ganz aus dem Kalke zu be­freien. um es nicht zu beschädigen ; daher konnte ich den Abdomen, das Brustschild und die Extremitäten nicht studiren ; ich konnte nur die zwei Scheeren so weit präpariren, dass sie dem Studium zugänglich ge­macht waren. Der Vorderarm ist dreieckig und wie auf Tab. VIII, Fig. 4a ersicht­lich, an der Aussenseite mit starken, spitzen Dornen geschmückt, während die Innenseite glatt ist. Die Hand ist circa so lang wie die Finger und trägt an der Aussenseite ebenfalls spitze Dornen, welche in Reihen ge­ordnet sind, während die Innenseite so wie der Unterarm der Dornen entbehrt und demnach glatt ist. Leider lässt sich die Zahl der die Hand zierenden Reihen nicht mehr bestimmen, nachdem die untere Hälfte der­selben sich nicht herauspräpariren lässt. Auch die Finger sind nicht am Besten erhalten, soviel lässt sich aber dennoch erkennen, dass der obere Rand des unbeweglichen Gliedes gezähnt und fast gerade ist, während der bewegliche Theil genug gekrümmt und circa so lang wie der vorige ist; oben und aussen ist er mit kleinen, spitzen, in Reihen geordneten Hockern geziert, während die Innenseite mit sehr kleinen, nur mit dem Yergrösse­rungsglas erkennbaren Höckerchen besetzt ist. Die Oberfläche des Cephalothorax und der Hand trägt ausser den

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