Mocsáry Sándor szerk.: Természetrajzi Füzetek 21/1-4. (Budapest, 1898)

1-2. szám

64 Di LÖRENTHEY. als Rhachiosoma betrachte, unbedingt eine neue Art ist, ebenso aber auch, wenn ich sie als Enoplonotus betrachte. Fundort: Ich fand auf dem Budapester Kis-Svábhegy ein Fragment eines Brachyuren, welchen ich auf Grund des vorhandenen Bruchstückes so lange zu Rhachiosoma rechne, bis sich seine Gattungszugehörigkeit auf Grund eines besseren Exemplars nicht besser bestimmen lässt. E) CATOMETOPIDAE. 22. Galenopsis similis BITTN. (Tab. V. Fig. la—1b und 2a—b.) 1875. Galenopsis similis BITTN. Die Brachyuren des vicent. Tertiärgebirges. P. 37. Tab. II. Fig. 9. Ich sammelte von dieser Art, von welcher BITTNER gelegentlich ihrer Gründung nur ein mangelhaftes Exemplar kannte, mehr als 12 Exemplare, wie sich auch in der HANTKEN'schen Sammlung sechs mangelhafte Exem­plare finden, welche von dem Kis-Svábhegy stammend,- als Galenopsis pustulosus M.-EDW. bezeichnet sind. Doch unterscheiden sich diese von der auf ein einziges Bruchstück gegründeten und wenig bekannten pustu­losus in ihrer Sculptur so sehr, dass sie auf den ersten Blick unter­schieden werden können. Nachdem diese Art auf dem Kis-Svábhegy zu den häufigeren gehört, bin ich im stände die Artcharaktere besser zu präcisiren, als dies BITTNER auf Grund eines mangelhaften Exemplares möglich war. Ich besitze zwar auch kein vollständiges Exemplar, doch konnte ich auf Grund meiner mangelhaften Exemplare wenigstens das vollständige Gerüst studiren und auf Grund dessen die specifischen Charaktere in Folgendem zusammen­fassen : Der Cephalothorax ist wenig convex, am meisten längs des grössten Breitendurchmessers, von hier an rundet er sich gegen vorne zu plötzlicher, gegen hinten zu schwächer ab. Am breitesten ist er zwischen den letzten — dornartigen — Zähnen des Vorderseitenrandes gemessen. Die Ober­fläche ist mit dicht und unregelmässig zerstreuten, genug tiefen und grossen Poren grob geziert, sonst aber glatt und nicht in Begionen ge­schieden. Wie bei den meisten Galenopsis findet sich nur eine Spur der Furchen zwischen der Gastrai- und Cardiacalregion, sowie der Gastrai- und Branchialrégion. Die Breite des Stirnrandes (11 mm) beträgt fast ein Drittel der Gesammtbreite des Cephalothorax (45 mm), der Rand ist stark verdickt, angeschwollen und in vier stumpfe Lappen getheilt, während er

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