Mocsáry Sándor szerk.: Természetrajzi Füzetek 21/1-4. (Budapest, 1898)

3-4. szám

418 VAN DER WTJLP breiter als hoch ; Augen nackt, an einer langen Strecke zusammenstossencl, vorn mit grober Facettirung; die schwarze Stirn auf ein kleines Drei­eckchen ober den Fühlern beschränkt ; das sehr kurze Gesicht rostgelb. Fühler blassgelb, sehr kurz ; die beiden Wurzelglieder wenig deutlich; das dritte Glied rundlich ; die Borste kurz, haarförmig, an der Aussenseite des Gliedes eingelenkt. Büssel gelblich. Thorax gewölbt, schwarz, doch wegen der dichten silbernen Behaarung grau erscheinend, bei schrägem Lichte wie versilbert; jederseits, vor der Flügelbasis ist ein kleines schwarzes Zähnchen, oder Dörnchen. Schildchen halbrund, ohne Dornen, wie der Thorax gefärbt und behaart. Hinterleib breiter als der Thorax, blass rost­gelb und oben gleichfalls von silberweisser Behaarung bedeckt. Beine nebst den Hüften gelb. Schwingen rostgelb. Flügel glasartig, mit gelblichen Adern ; das Ende der Hilfsader ist stark verdickt und bildet einen schwar­zen Punkt am Vorderrande ; die viereckige Discoidalzelle sendet drei Adern zum Flügelrande, deren zwei obersten fast von demselben Punkt entspringen. Ein Männchen, Tamara, Berlinhafen. Die Art lässt sich am besten in der Gattung Obrapa unterbringen, wie dieselbe von WALKER (Proc. Linn. Soc. III. p. 82) charakterisirt ist, doch unterscheidet sie sich von den beiden eingereihten Arten durch den gelben Hinterleib und die silberweisse Behaarung, sowie auch durch die ganz gelben Beine ; den Vorderbeinen fehlt überdies die von WALKER unter den generischen Merkmalen erwähnte Erweiterung. Bombylidae. 25. Exoprosopa Tantalus FABR. Anthrax Tantalus FABR. Ent. Syst. IV. 260. 15 ; id. Syst. Antl. 124. 29; WIED. Dipt. exot. I. 120. 2; id. Äusserem*. Zweifl. I. 255. 4; M ACQ . Suit, Ä Buff. I. 402. 2. Exoprosopa Tantalus MACQ. Dipt. exot. II. 1. 37. 4. Hyperalonia Tantahis ROND. Ann. Mus. Gen. VII. 453. Anthrax caeruleopennis DOL. Nat. Tijdsclir. Ned. Ind. XIV. 400, Tab. 9, Fig. 2 ; O ST . SACK. Ann. Mus. Gen. XVI. 1-33. Ein Exemplar ( J ?), Seleo, Berlinhafen. Es ist einigermaassen verschieden von Exemplaren aus Java und Nias, die ich vergleichen konnte ; das Haarband am dritten Hinterleibs­segment ist nicht weiss, sondern gelblich, bisweilen selbst etwas rostgelb und breiter, so dass es an den Seiten fast die ganze Länge des Segmentes einnimmt ; am Hinterleibsende sind nur zwei (statt vier) w reisse Haarflecke. Ich halte es für eine blosse Varietät. Es scheint mir nicht zweifelhaft, dass Anthrax caeroleopennis DOL. synonym ist.

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