Mocsáry Sándor szerk.: Természetrajzi Füzetek 21/1-4. (Budapest, 1898)

3-4. szám

DIPTEREN AUS NEU-GUINEA. 11 1 wenig breiter ; der obere Theil ist glänzend schwarz; der untere rostgelb und etwas knotig hervorragend; die Stirn hat oben eine kurze, bräunliche Behaarung, der Hinterkopf oben gegen die Augenränder eine ähnliche gelbliche. Wegen der Gestalt der Fühler gehört die Art zur Gattung Ftecticus. 7. Ptecticus Doleschalli BIG. Ann. Soc. Eilt, de France, 1870. 23t. 2. Vier Männchen, Tamara, Berlinhafen. Die Beschreibung BIGOT'S bezog sich nur auf ein einziges Männchen, dem das dritte Fühlerglied fehlte ; er nennt die Fühlerbasis dunkel. An dem mir zu Gebote stehenden Exemplare sind die Fühler ganz gelb und nur die Borste schwarz ; sie zeigen die Ptccticus-Gestsút. Indem diese Art nur im männlichen, und die vorige nur im weib­lichen Geschlechte vertreten ist, scheint es mir sehr möglich, dass sie die beiden Geschlechter einer und derselben Art sein könnten ; jedoch hat Doleschalli schwarzgerandete Hinterleibsegmente, während bei ferrugineus der Hinterleib einfarbig rostgelb ist. 8. Chloromyia stigmatica n. sp. $ . Metallisch blaugrün ; Fühler und Schwinger rostgelb; Beine blass­gelb, die Spitzenhälfte der Schenkel schwarz. Länge 8 mm. Kopf breiter als der Thorax ; Stirne stahlblau mit Purpurglanz, etwas schmäler als die Augen ; über den Fühlern ein weisses Querbändchen; das sehr kurze Gesicht schwarz ; der Hinterkopf ebenfalls, aber gegen die Augen zu mit einem metallischen Saum, der oben leistenförmig hervorragt. Augen nackt. Fühler rostgelb ; Büssel blassgelb. Thorax vorn verengt, oben blaugrün ; eine gelbe Linie von den Schultern zur Flügelbasis ; Brustseiten glänzend schwarz, ein wenig fieckenartig grau bestäubt; Schildchen und Hinterrücken stahlblau; Hinterleib ebenfalls, die Bauchseiten jedoch schwarz ; die Segmente deutlich abgeschnürt ; die Legeröhre nebst ihren beiden zipfelartigen Endlamellchen gelb. Beine blassgelb, die Spitzenhälfte der Schenkel, an den Vorderbeinen nicht ganz bis zur Spitze schwarz ; an den Mittel- und Hintertarsen das Basalglied etwas dunkel. Schwinger rost­gelb. Flügel glasartig, an der Spitze und am Hinterrande graulich ; der längliche Bandfleck schwarzbraun. Zwei Weibchen, Friedrich Wilhelmshafen. 9. Microchrysa flaviventris WIED. Sargus flaviventris WIED. Anal. Entom. 31. 41, und Aussereur. Zweifl. II. 40. 25. Microchrysa flaviventris OST. SACK. Ann. Mus. Gen. XVI. 117. Chrysomyia annulipes THOMS. Dipt. Eugen. Resa, 461. 27. Microchrysa annulipes OST. SACK. Ann. Mus. Gen. XVI. 417. Drei Exemplare (2^,1 $ ), Friedrich Wilhelmshafen.

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