Mocsáry Sándor szerk.: Természetrajzi Füzetek 21/1-4. (Budapest, 1898)
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104 D i LÖRENTHEY . er bei rákosiensis viel kürzer, stärker hervortretend und an den Innenrand des Fingers geschoben ist. Fundort: An dem Budapest-Räkoser Fundorte selten, indem ich während 15 Jahren nur ein Exemplar sammelte; von welchem, wie bei den meisten Ccdianassa-Arten das bewegliche Glied fehlt. 11. Calianassa Munieri BROCCHI. 1883. Calianassa Munieri BROCC. Note sur les crustacés fossiles des terrains tertiaires de la Hongrie. P. 5. PI. 5. Fig. 5, 5a, 6 et 6a. Ich habe bezüglieh dieser Art nichts zu bemerken, als dass die Dornen am Oberrande der Hand bei manchem Exemplar sehr stark, meistens aber abgebrochen sind ; doch auch in dem letzteren Falle kann man aus dem übriggebliebenen Theil auf die Originalgrösse schliessen. Fundort : Diese Form dominirt in Budapest-Bäkos, von wo BROCCHI diese Art beschrieb. Ich sammelte sie zu Hunderten, sowohl im groben Leithakalk, als in dem alveolinenreichen kalkigen Sandstein. 12. Calianassa Brocchii nov. sp. (Tab. IX. Fig. 5a, 5b und 5c.) Ich fand bei Bakos eine lädirte Calianassa-Hand, an welcher auch das bewegliche Glied vorhanden ist. Diese Form steht dem aus den Méraer Oligocänschichten beschriebenen Calianassa ferox BITTN. am nächsten. Die innere Hälfte der Hand wölbt sich nur in der Mitte ein wenig, während die äussere Seite im Ganzen genug convex ist. Der obere Band ist mangelhaft, weshalb ich seine Ausbildung nicht studiren konnte. An scharfen Unterrand der Hand befinden sich dichtstehende Borstenlöcher und dazwischen schwache Zähne, so dass der untere Rand der Schneide einer feinen Laubsäge ähnlich sieht. (Fig. 5c.) Dieser Sägerand setzt sich auf dem Index bis circa zu dessen Mitte fort, während darüber hinaus nur die Borstengrübchen vorhanden sind. Ein wenig über diesem Sägerand finden wir an der Aussenseite der Hand in einer mit der Kante parallel laufenden Linie eine Reihe runder Borstenlöcher, welche sich fortsetzungsweise auch auf dem Index wiederfindet. Die Spitze des Letzteren ist stark nach aufwärts gebogen. Der Oberrand des Index ist scharf gezähnt; die Zähne werden gegen das Ende des Fingers zu succesive schwächer. Auch an dem Aussen- und Innenrand dieses Index finden wir je eine abgerundete Kante, was am meisten dadurch sichtbar wird, dass zwischen dem Oberrand des Fingers und diesem äusseren oder inneren Rand die Ober-