Mocsáry Sándor szerk.: Természetrajzi Füzetek 20/1-4. (Budapest, 1897)
4. szám
543126. H. imbecillus GRAV. 1829. II. imbecillus GRAV., II. p. 813. RF. cf . Metathorax gestreckt, runzelig, deutlich gefeldert, Area superom. viel länger als breit; der abschussige Theil mit zwei Längsleisten. Hinterleib linear mit deutlichen Tuberkeln. Postpetiolus nadelrissig, der übrige Hinterleib glatt. — Segment 2 und 3 hellrotli, der Endrand dunkler. Vorderschenkel schmutzig-gelb mit brauner Wurzel. Schienen gelblich, die hintersten am Ende dunkel. — L. 4 mm. ? unbekannt. Deutschland. — Aus Gallen von Rhodites eglanteriae. 127. H. luteiventris GRAV. 1829. II. luteiventris GRAV., II. p. 812. d". cf . Metathorax gestreckt, ohne vollständige Felderung; der abschüssige Theil schräg, mit zwei Längsleisten durch seine kleine Fläche. Das 1. Segment allmählig erweitert, von den Tuberkeln an parallel, mit zwei Längskielen. Segment 1 und 2 deutlich punktirt. — Schwarz, Segment 2 und 3, Tarsen, Schienen und Vorderschenkel theilweis rothgelb. Hinterschienen mit schwarzer Spitze. — L. 4 mm. ? unbekannt. (Vielleicht ein Pezomachus.) Deutschland. — Aus Rosengallen. 128. H. palpator GRAV. 1829. II. palpator GRAV., II. p. 818. cf (excl. ? ). cf . Metathorax dicht punktirt, Area superom. durch zwei zarte Längsleisten angedeutet. Das 1. Segment sehr lang und schmal, von den mässigen Tuberkeln noch lang parallelseitig verlaufend, fein punktirt wie die folgenden Segmente. Stigma gross, Basis breit weiss, Fühler schlank. — Schwarz, Segment 1 am Hinterrand, 2 und 3 ganz, Beine, Fühlerbasis und Mandibeln zum Theil roth. Spitzen der hintersten Schenkel und Schienen schwärzlich. — L. 7 mm. £ unbekannt. Das von GRAVENHORST augeführte gehört nach TASCHENBERG ZU //. oxyphymus. Die var. 1 GRAV. ist eine dem II. oxyphymus verwandte Art; var. 2 ist II. aestivalis ; var. 3 ist II. castaneus TASCHB. ; var. 4 ist eine Varietät von II. palpator cf > bei welcher die Hüften und Hinterschenkel verdunkelt sind. Die var. 5 schliesslich ist das ^ zu II. oxyphymus. Deutschland. Nach UATZEBURG aus Eichenrinde, worin Anobien gelebt hatten. Freilich ist KATZEBÜRG selbst unsicher, ob seine Art der echte II. palpator GRAV. war.