Mocsáry Sándor szerk.: Természetrajzi Füzetek 19/1-4. (Budapest, 1896)

1. szám

3. Ceratina bispinosa HANDL. 1889. — Ceratina bispinosa Handlirsch, Verb. zool. bot. Ges. Wien XXXIX. p. 269 nota, cf . « cf. — Inbezug auf die Gestalt der Ceratina nigra ungemein ähnlich. Kopf etwas länger, die Fühler stärker, keulenförmig. Das 1 Segment ist entschieden länger und hat eine gut entwickelte Rückenfläche ; beim 7 Dorsalsegment sind die Spitzen einander mehr genähert, als bei der kleineren nigra. Die Schulterquerader der Vorderflügel liegt etwas hinter dem Ursprünge der Medialader. Beine wie bei nigra. Gesicht ziemlich reichlich mit deutlichen, scharf ausgeprägten Punk­ten bedeckt. Ränder des Dorsulum, Skutellum und Metanotum fein und dicht, die Mitte des Dorsulum sehr spärlich und gröber punktirt. Abdomen mit ganz ähnlicher Skulptur, wie bei nigra. Die Färbung stimmt ganz mit der genannten Art überein, die Behaarung ist aber entschieden spärlicher. 5 mm. lg. Ich beschreibe diese Art nach einem Exemplare aus Beirut in Syrien ,(Mus. Wien), um die turkmenische nigra besser charakterisiren zu können.» 4. Ceratina nitidula Mon. 1892. — Ceratina nitidula Moravitz, Horee soc. entom. Eoss. XXVI. p. 141, Ç . 1895. — Ceratina nitidula Moravitz, ç> ; — ebenda XXIX. p. 18. « ?. — Nigra, antennis ferrugineis, macula clypei, callis humeralibus punctoque tegularum eburneis ; capite thoraeeque splendidis vix punetatis ; alis hyalinis carpo venisque pallide-piceis, vena transversa ordinaria interstitiali ; abdomine subtilissirne er ebre punctato, segmentis summo apice ferrugineis; pedibus fusco-brunneis, tibiis omnibus basi albido­signatis. •— Long. 4 mm. Der lebhaft glänzende Kopf ist nur um die Fühler herum sparsam punktirt und unbehaart. Die hinteren Ocellen sind von einander viel we­niger weit, als von den Netzaugen entfernt, deren unterer Rand die Basis der schwarzen Mandibeln berührt. Clypeus gleichfalls glänzend, an den Rändern undeutlich punktirt. die Scheibe mit einer gelblichweissen Makel geziert. Labrum kurz und sparsam behaart, mit einer flachen Grube an der Basis. Fühler rostroth. Brustkorb lebhaft glänzend, sehr undeutlich punktirt, Schulterhöcker weisslich. Mittelsegment ebenfalls glänzend, nur der Rücken etwas matter schimmernd. Tegulœ scherbengelb, vorn weiss­gefleckt; Flügel wasserklar mit weisser Wurzel, hellbraunem Randmale und Adern. Die mittlere Kubitalzelle ist an der Radialader stark, die dritte nur wenig verengt, die Vena transv. ord. interstitiell. Das schwächer glän-

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