Schmidt Sándor szerk.: Természetrajzi Füzetek 16/1-4. (Budapest, 1893)

1-2. szám

sehen. Um dieser Aufgabe gewachsen zu sein und um ergiebige Resultate zu erzielen, denke ich, es wäre angezeigt, die verschiedenen Eintheilungen der Autoren, so wie die Principien derselben in einen geschichtlichen Ueberblick zu fassen. Die erste Eintheilung der Eotatorien in Familien gab im Jahre 1838 KR. G. EHRENBERG in seinem monumentalen Werk, wobei er sich auf seine selbstständigen Untersuchungen und auf ein grosses Material stützte. Er betrachtete hauptsächlichst nur das Räderorgan und basirte seine Einthei­lung in zwei grosse und innerhalb dieser in vier kleinere Gruppen hierauf. In jeder Gruppe unterschied er noch je zwei Familien nach dem Vorhan­densein oder Fehlen des Panzers. Sein System, kurz gefasst, war fol­gendes : I. MONOTROCHA. (Einfacher zusammenhängender Wimperkranz). 1. Holotrocha. (Ganzrandiger Wimperkranz). Fam. Ichthidina (panzerlose). « Oecistina (gepanzerte). 2. Schizotrocha. (Ausgeschweifter Wimperkranz). Fam. Megalotrocha (panzerlose). « Floscularia (gepanzerte). IL SOROTROCHA. (Mehrere ausgeschweifte Wimperkränze). 1. Polytrocha. (Vieltheiliger Wimperkranz). Fam. Hydatinaea (panzerlose). « Euchlanidota (gepanzerte). 2. Zygotrocha. (Zweitheiliger Wimper kränz). Fam. Philodinaea (panzerlose). « Brachionaea (gepanzerte). Dieses System EHRENBERG'S wurde jedoch von den Forschern, die sich dem Studium der Botatorien widmeten, nicht angenommen und konnte nicht angenommen werden, da es irrthümlich und unhaltbar war. Dies zu beweisen genügt vielleicht, wenn ich erwähne, dass die verschie­densten Arten und selbst verschiedene Familien in ein und dieselbe Gruppe kamen, wie z. B. Ichthidinae und Oecistinae in die Gruppe Holotrocha ; heute wird die erste Familie gar nicht mehr unter die eigent­lichen Rotatorien gerechnet, und die zweite ist den Familien der Gruppe

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