Schmidt Sándor szerk.: Természetrajzi Füzetek 13/1-4. (Budapest, 1890)
Tartalom
noch eine andere physikalische Eigenschaft in qualitativer Beziehung keine Function der Grösse der Krystalle. Bei den untersuchten australischen Zirkon-Krystallen ist die zweierlei Spaltung fast von gleichem sehr guten Grade, die prismatische Spaltung um etwas besser als die andere. Die durch einen Hammerschlag leicht herstellbaren Spaltungsstücke besitzen einen bedeutend stärkeren Glanz, als es der sogenannte Glasglanz ist, und ich habe an solchen Stücken mit dem Reflexionsgoniometer auch die Winkelwerthe bestimmt, welche mit den bekannten Neigungen des Zirkons übereinstimmen und die folgenden sind : obs. calc* (110) : (111)=47° 50' 1-7° 50' (ITO) : (111)=89 58 90 — (110) : (1T0)=90 4 90 — Im Schliffe normal zur Richtung des Spaltungsprismas im converg polarisirtcn Lichte zeigte sich das einaxigc Axenbild mit positivem optischen Charakter. Die chemische Zusammensetzung der Krystalle hat auf mein Ersuchen Herr JOSEF LOCZKA ermittelt, der das frische und homogene Material einer Analyse unterzog und die folgenden Daten mir mitzutheilen die Güte gehabt hat. «Spec. Gew. der Krystalle : mit 1*371 gr. bei 20*1° C. 4*696 mit 1-370 gr. bei 19*6 ° C. 4*694, daher im Mittel 4*095. Bei der Analyse enthielt 0*361 gr. Substanz 0*243 gr. Zr0 2 , 0*407gr. hingegen 0*130 gr. von SiO„ 2 , es konnte ausser diesen Verbindungen noch CuO nachgewiesen werden, zu der quantitativen Bestimmung dieses letzteren war aber kein genügendes Material vorhanden.» Die percentische Zusammensetzung der Krystalle ist daher : ZrO a ._. - 07*33 — 8iO % ... ... — 33*39 CuO... ... ... ? — Ausser diesen Zirkon-Krystallen waren in der Sendung des Herrn von HANTKEN auch noch aus Süd Australian stammende Granat-Gerölle, welche nach meinen Untersuchungen Alniandine, sind. Dit: grösseren dieser Almandinc sind von lebhaft kirschrother, gelblichrother Farbe, die kleineren hingegen zu violett neigend lichtroth gefärbt. Sie sind in optischer Phillips, Mineralogy, 1S52, 340.