Herman Ottó szerk.: Természetrajzi Füzetek 8/1-4. (Budapest, 1884)
1. szám
•Vi wohl einer Verlängerung der Axe b des Jordanit im Vergleich zum Meneghinit, wie dies auch die Axenverhältnisse zeigen : a : b : c Jordanit 0,5375 : 1 : 2,0305 Meneghinit 0,4862 : 1 : 1,8465 d 0,0513 — 0,1840 Da nun die Differenz dieser Zahlen für die Axen a und c 0,0513 und 0,1840 ergiebt, welche je dem zehnten Theile der a- und c-Axe des Jordanits entsprechen, so ist auch klar, dass bei dieser Stellung beider Mineralien die Axe b des Jordanits um Vio ihrer ursprünglichen Länge im Meneghinit durch das Eintreten des Antimons an Stelle des Arsens verlängert wurde. Auf goniometrischem Standpunkte wäre auf diese Art die Isomorphic des Jordanits und Meneghinits vollkommen evident. Was nun die weiteren Aehnlichkeiten anbelangt, so liegt es zwar auf der Hand, dass diese Mineralien etwas abweichenden Habitus besitzen, jedoch eine gewisse Analogie trotzdem auch in dieser Beziehung zu Tage tritt. Denn beide sind nach C = (001)0 P mehr oder minder tafelförmig, welche Form an beiden als die vorherrschende bezeichnet werden kann, nur ist der Meneghinit noch in der Richtung der Makroaxe beträchtlich verlängert. Betreffs der einzelnen Combinationen besteht der Unterschied hauptsächlich darin, dass, während beim Jordanit die Reihe der primären Pyramiden, sowie die der Brachydomen gewöhnlich den ganzen Habitus charakterisirt, bei dem Meneghinit hingegen die ersteren gänzlich fehlen, die letzteren wieder nur spärlich und untergeordnet erscheinen. Der Meneghinit weist aber eine Reihe von Makrodomen auf, welche bei dem Jordanit gar nicht stark entwickelt vorkommen, und die Endigung wird am ersteren Mineral von ziemlich seitwärts stehenden Brachypyramiden charakterisirt, welche im Gegentheil am Jordanit zurückzutreten pflegen. Am Jordanit gehören ausserdem die Prismen zu den am wenigsten entwickelten Formen, wogegen dieselben am Meneghinit recht gut ausgebildet erscheinen. Aehnlich wie G. vom RATH am Jordanit beobachtet hat, nähern sich am Meneghinit in gewissen Zonen manche Winkelwerthe einander, so z.B. c : u = 001 : 034 = 54° 10' 30" a : y = 100 : 130 = 55 34 — C : g = 001 : 308 = 54 56 — b : r = 010 : 032 — 19 51 8 b : x±= 010 : 160 == 18 55 15 a : n = 100 : 304 = 19 20 46 Alle diese Umstände tragen dazu bei, dass die krystallographische