Századok – 1995

Tanulmányok - Makkay János: Decebál kincsei V/967

DECEBÁL KINCSEI 995 aestimabatur,) grumi auri grandiores seu palacrae, ex arrugiis eductae, aut in amnium Transsylvanorum ramentis lectae viginti, (quae septemdecim pondo esse ferebantur); argenti in massam conílati, quadringenta sexaginta sex pondo. Praeter haec vasa aurata praegrandia, pocula, paterae, torques, annulli, monilia varii generis, tum verő polubra, et aquales in abaci usum viginti quatuor; domestica quoqué supellex Regiae penè magnificentiae luxum ostentabat: vestes, aulea, tapetia, exoticarum pellium ingens numerus, ..." p. 131: Castaldus exit. „Hoc modo nudatus praesidio Castaldus, rebusquè Fer­dinandi diíllsus, ipse autem multo auro onustus (veritus ne per studia partim, eadem in se cuderetur faba, quae olim in Monachum cusa fuit) Provinciâ excessit. ..." Bucholtz, F.B. von: Geschichte der Regierung Ferdinand des Ersten. Wien, 1836, Bd. VII. pp. 292-293: „Auch der Commandant des Schlosses Oyvar (Neustadt [= Sza­mosújvár]),... wo man die Hauptschätze desselben verwahrt glaubte, erbot sich zu einem Vertrage und übergab selbes freiwillig. ... Man hätte erwarten sollen, daß die Besoldung [der Soldaten] durch die hinterlassenen Schätze des Cardinais erleichtert werde, was sich aber anders befand, indem was von Gold und Kostbarkeiten desselben vorhanden gewesen war, von seinen Castellanen und Vewaltern auf die Seite geschallt wurde, und die Zeitumstände kerne strenge Untersuchung erlaubten. Als Uyvar ü­bergeben war, ging Castaldo von Herrmannstadt aus persönlich hin, um in Gegenwart des Andreas Bathor, des Vicars von Weißenburg, des Secretärs Kneißel, zweier Sec­retaire des Cardin als (des Gaspar und Emerich) und anderer, die mit dem Siegel des Georg versehenen Kisten und Schränke zu eröffnen, worin die kostbaren Sachen verwahrt seyn mußten. Man fand aber nur an 4500 Mark Silber in Stangen (in virgis), 1000 alte Goldmünzen mit dem Bilde des Lysimachus, jede ungefähr an Ge­wicht von 2 Ducaten, nur 1000 fl. im baren Gelde, einige Steine mit Goldadern.* Die auf den Bericht darüber ertheilte Weisung (v. 8. Febr.) ging dahin, aus den 4500 Mark Silbers möge Castaldo Geld schlagen lassen, und es für Sold und Befestigung verwenden, auch die 1000 Stück Goldmünzen mit dem Bilde des Lysimachus zu gleichem Gebrauch zurückhalten, die kostbaren Steine aber einsenden." * jegyzet pp. 292-293: „Man sehe den Bericht Cas taldos vom 30. Jänner 1552 in den Ur­kunden [lásd Castaldo levelét a Forrásokban!], nach dem Original. Die Angabe aus der handschrift­lichen Erzählung auf der Ilofbibliothek Morte di frate Georgio etc. bei Ilammer III. S. 725, irrt also in allem übrigen, nämlich in der Angabe von 12,000 Ducaten, 400 Mark Silbers in Stangen, silbernen Gefäßen von 200 Mark, die man in Uyvar gefunden, und nur nicht in der Angabe von 1000 Goldmünzen des Lysimachus, und die Zweifel, welche gegen diese letzteren Hr. v. Ilammer andeutet sind wirklich ungegründet. — Bethlens Angabe, da die Schätze zu Uyvar mehr als 250.000 ungar. Gulden, 870 Pfund Gold, 4000 Lysimachus Münzen, deren jede 4 Goldgulden werth gewesen, 17 Pfund Goldkörner, 466 Pfund ungemünztes Silber betragen haben, außer goldenen Gefäßen und Geschmeide, ist, so fern wenigstens von dem, was Castaldo vorfand, die Rede ist, über alles Maß unrichtig. — Bei der später angestellten Untersuchung erfuhr man jedoch, daß zu Uyvar ein Jo. Karasith mit 7 andern Edelleuten kurz vor Georgs Tode 200 Säcke mit Silber an einen gewissen Ort reponirt habe; ein Franz Cronatus sagte aus, daß mehr als 150,000 fl. dort gewesen, und daß der Diach Peter [Péter diák] so viel Gold und Silber in Händen gehabt, daß Ferdinand davon alle Truppen würde bezahlen können. — Ausgesagt wurde außerdem, daß der Kardinal in einer Lade zu Vyncz, 11,858 Goldducaten, eine halbe goldne Schlange mit Lysimachus-Münzen angefüllt; etwa 200 türkische Ducaten; einige größere Goldmünzen; — noch 248 Lysima­chen; ferner Ringe, Goldkörner und andere Dinge von großem Werth gehabt, die bloß Georg selbst gekannt. — Aus dem Schloß zu VVaradin war, wie auch Georgs eigne Schwester bezeugte, bei Nacht

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