Századok – 1935
Szemle - Hajdu János: Megjegyzések Imre Sándor bírálatára 128
If. SZÁZADOK, 1934. 1 X. philosophie unci gleichzeitig liefert sie auch Bausteine zu einem positiven geschichtsphilosophischen System. Bei den kritischen Betrachtungen geht der Verfasser von dem Postulat aus, dass das Werk nicht aid' Grund eines Abmessens an äusseren Gesichtspunkten, sondern durch die Persönlichkeit desSchöpfers betrachtet, erfasst werden muss. Er fragt erst nach dem zentralen Problem Troeltsch's und zeigt dann das Verhältnis der Einzelprobleme und Ergebnisse zu diesem Zentralproblem. Er forscht danach, wie Troeltsch zu seinen Problemstellungen und seinen Lösungen gelangt ist, warum er einige Detailfragen berührt, andere vernachlässigt. Die anhand der Kritik dargebrachten positiven Beiträge geben einen vielversprechenden Anfang zu einem im Sinne der kritischen Philosophie konstruierten System der Geschichtsphilosophie. Darkó, Eugen über Fehér, Géza : Die Denkmäler der bulgarisch-türkischen Kultur und ihre Beziehungen zu der ungarischen Urgeschichte. (Ung.) (S. 7!).) — Der um die Erforschung der Denkmäler der protobulgarischen Kultur vielverdiente Verfasser hat sich in diesem Buche das Ziel gesetzt, alle sprachlichen und sachlichen Denkmäler dieser Kultur zu einem einheitlichen Bilde zusammenzufassen und aus dieser Synthese auf Ursprung, Art und Bedeutung der untersuchten Kultur Schlüsse zu ziehen. Er geht von der Feststellung aus, dass die Bulgaren schon in ihrer zwischen den Flüssen Don und Kuban gelegenen Urheimat keine Nomaden, sondern ein sesshaftes, Ackerbau und Tierzucht treibendes Volk waren. Als sie am Ende des 7. Jahrhunderts nach Moesien gewandert waren, brachten sie hierher schon eine ziemlich hohe Kultur mit sich. F. ist bestrebt, die Spuren dieser aus der Urheimat mitgebrachten Kultur auch an den im heutigen Bulgarien gefundenen protobulgarischen Denkmälern nachzuweisen. Belitzky, Johann über Húscava, Alexander : Kolonizácia. Liptova, do konca XIV. storoiia. (Die Besiedelung des Komitats Liptó bis zum Ende des 14. Jahrhunderts.) (S. 84.) — Nach H. war das Gebiet des Komitats Liptó am Anfang des 13. Jahrhunderts grösstenteils von Waldungen bedeckt und unbewohnt. Im Hauptteil seiner Arbeit ordnet er auf Grund der Donationen die Ortschaften des 13. und 14. Jahrhunderts nach ihrem Vorkommen in chronologischer Reihenfolge, um auf diese Weise ein Bild von dem örtlichen und zeitlichen Ablauf der Besiedelung zu gewinnen. Diese Aufgabe hat er gut gelöst, einigen Schlussfolgerungen jedoch, die er in bezug auf die Nationalität der ersten Bewohner dieses Komitats zieht, können wir nicht beistimmen. Er summiert seine Ergebnisse darin, dass die erste Siedlerwelle in diesem Komitat aus Slawen und zwar aus Tschechen bestand und dass dieses Komitat zusammen mit der ganzen mittleren Slowakei im 13. Jahrhundert mit Mähren eine ethnische Einheit gebildet hat. Demgegenüber scheint es uns nicht sehr wahrscheinlich zu sein, dass die Slawen hier vor dem Einbruch der Tataren eine grössere Rolle gespielt hätten als die Ungarn. Von sieben uns bekannten Sied-