Századok – 1910

Értekezések - SZENTKLÁRAY JENŐ: Bakics Pál; II. Brankovics György és Csernovics Arzén. - I. közl. 725

732 DR. SZENTKLÁRA Y JENŐ. erstlich nicht von denen adeligen geschlechtern Brankovan oder Brankovich lierkomben, sondern allein ein gemeiner Vallach aus Siebenbürgen und zwar des verstorbenen alten Telleky unterthan von geburt aus sey, welcher als er von dem jezigen fürsten Bran­kovan in der Vallachey erfahren, dass selbiger noch bey lebzeiten seines antecessoris, des fürsten Cantachuseni, dessen landtgeneral er war, im sinn gehabt, wan die kays. waffen glückliche progres­sen in Servien macheten, eine herrschaft in gedachten Servien, als woher sein stamm herrührete, zu begehren, sich hierüber ambitiöser oder wahnwitziger weis in köpf gesetzt, sothans pro­ject proprio nomine zu exequiren und angefangen sich for einen descendenten des alten vorzeitlichen berühmbt gewesten ge­schlechtes dieser Brankovich auszugeben, auch dieses zu bestär­ken und glauben zu machen, er sich folgendes umb allerhand attestationes von denen griechischen bisbhöffen beworben, wie in specie nach aussage gewisser, darüber verhärter calugger und zeugen, mit Verehrung ainhundert fünffzig duggaten an den grie­liischen fatriarchen Arsenium zu Pech in Albanien zuwege gebracht, dass selbiger ihn for einen rechtmässigen erben der vorigen königen von Servien erkläret und solches mit einer attestation unter seinem sigill confirmiret hatt, welches bey dem rätzischen volkch grossen beyfall gefunden. Das haubtinstrument aber, so die ganze nation gleichsamb verblendet und ihme selbst den appétit zum despoten oder fürstenstand erweckht, auch den grossen Zulauf und allgemeinen anhang des räzischen volckhs nach sich gezogen, ist das von eure kays. may. de dato 1-ten junii 1683 zu Laxenburg unterschriebene und ihm ertheilte diploma, worinnen er für ein legitimum descenden­ten der ehemahligen Brankovich (so könige von Bosnien, Servien, Illyrien, Syrmien und fast all anderen zwischen Bellgrad und Constantinopel gelegenen provincien, darunter auch Wolfgangus und Georgius Brankovich de Podgoriza des heiligen römischen reichs fürsten gewesen seyn sollen) und anbey zugleich zu einem rechtmässigen erben aller dieser länder von eur. kays. may. aller­gnädigst deklarirt worden, wie aus dem zur zeit der arrestirung bey ihme gefundenen und in der kriegskanzley dahier aufbehal­tenen untern 20-ten September 1688 datierten änderten diplomate seiner in grafenstandt beschehenen erhebung, als welches sich austrücklich auf das erstere und die bestättigung dessen inhalts beziehet, genugsam erhellen thuet.« Bécsben az áldeszpota főkép arra törekedett, hogy kieszkö­zölje magának a szerb deszpotaságot és a vele járó birtoki javadal­makat. Minden kigondolható módon igyekezett befolyásolni a császárt, hogy helyezze őt be a hajdani Brankovicsok, jelesül I. Brankovics György magyar- és erdélyországi uradalmaiba.

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