Astaloş, Ciprian (szerk.): Satu Mare. Studii şi comunicări. Seria arheologie 28/1. (2012)

Márta L. Nagy: Neue Beiträge zu spätbronzezeitlichen Gefäßdeponierungssitten im Oberen Theißgebiet

Márta L. Nagy Befund 2518 (Taf. 6/B4) Schwer erkennbarer Befund, der im schwarzen Bachbett in Form eines runden Fleckens er­scheint. Eine 60 cm tiefe Grube mit unbestimmten Rändern und leicht steilen Wänden, mit einem Dm. von 240 x 235 cm und flachem Boden. Einfüllung: schwarzes Material, ist gut an ihre Umgebung ange­passt. Im nördlichen Teil war eine große Urne zusammengebrochen. Ihre Freilegung begannen wir im nordöstlichen Teil, aber nach Regen wurde sie durchflutet und wir konnten diese Arbeit nicht vollen­den. Beschreibung der Funde: 1. Dunkelgraues Gefäß mit kegelstumpfförmigem Hals, doppelkonischem Körper, flachem Boden und rundum abgebrochenem Rand. Die Schulter ist von vier hervorragenden Buckeln gegliedert, oben sind die Buckel mit Fingern eingedrückt. Hals- Dm.: 26,5 cm, H.: 48,5 cm, Basis-Dm.: 22 cm (Taf. 6/B1). 2. Bruchstück eines braugrauen Bechers mit leicht ausbiegendem Rand, gedrücktem kugelförmigem Körper mit Omphalosboden. Der Henkel übersteigt den Rand und stützt sich auf den Schultern. Rand-Dm.: 7 cm, H.: 4,5 cm, Basis-Dm.: 3 cm (Taf. 6/B2). 3. Bruchstücke einer braugrauen Schale mit eingezogenem Rand. Die Schulter ist mit Buckel gegliedert. (Taf. 6/B3). 4. Frag­mente eines transportablen Herdes, die Fragmente sind mit Fingertupfen gegliedert (ca. 10 Stücke - Taf. 6/B4). 5. Bruchstücke eines ziegelroten, graufleckigen Topfes mit abgeschnittenem Rand. 6. Bruchstücke eines schwarzen Topfes mit Flachboden. Die Gefäßwand war mit Fingertupfen gegliederter Rille ver­ziert. 7. Bruchstücke eines braugrauen Topfes mit ausbiegendem Rand. Der Rand ist mit herunterhän­gendem Buckel gegliedert. Befund 2625 (Taf. 7/A) Der Befund mit einem Durchmesser von 167 x 180 cm erscheint in Form eines ovalen Flek­­kens in der sandigen unteren Erdschicht. Einfüllung: dunkelbraun mit schwarzen und dunkelbraunen Partikeln. In der südöstlichen Wand befanden sich in einer Tiefe von 48 cm zwei zusammenpassende Gefäße. Die Wände und der Boden (der Grube) sind leicht gewölbt. Tiefe: 90 cm. Beschreibung der Fun­de: 1. Dunkelgraues Gefäß mit kegelstrumpfförmigem Hals, doppelkonischem Körper, flachem Boden und rundum abgebrochenem Rand. Die Schulter ist mit vier, nach oben gerichteten Buckeln gegliedert und mit umlaufender dünner Leiste verziert. Hals-Dm.: 29 cm, H.: 44 cm, Basis-Dm.: 17 cm (Taf. 7/A1). 2. Ziegelrotes, graufleckiges Gefäß mit gewölbtem Hals, doppelkonischem Körper, flachem Boden und rundum abgebrochenem Rand. Unter dem Rand befindet sich eine waagerechte, dreifache Riefe, der Hals ist auch mit einer dreifachen Bogenriefe gegliedert. Der Gefäßbauch ist senkrecht kanneliert, oben und unten mit je vier Buckeln gegliedert, die oberen Buckel sind gefurchten. Hals-Dm.: 29 cm, H.: 48 cm, Basis-Dm.: 17 cm (Taf. 7/A2). Befund 2943(Taf. 7/B) Beim Aushub des Befundes 2941 bemerkten wir diese flache Grube mit gewölbten Wänden. Dm. 220 cm, Tiefe: 90 cm. Einfüllung: dunkelbraun, gelb mit roten Partikeln Keramik. Am Boden lagen zwei zerbrochene Urnen Beschreibung der Funde: 1. Braunes, grau- und ziegelrotfleckiges Gefäß mit ausbiegendem Rand, gewölbtem Hals, doppelkonischem Körper, flachem Boden. Der Gefäßbauch ist mit breiter, un­tiefer, senkrechter Kannelüre gegliedert, unten und oben sind je vier Buckel. Rand-Dm. 30,5 cm, H.: 45 cm, Basis-Dm.: 15 cm. 2. Bodenfragment eines dunkel-braungrauen, schwarzfleckigen Gefäßes mit doppelkonischem Körper. Die Gefäßschulter ist mit kleinen Buckeln gegliedert. H.: 31 cm, Basis-Dm.: 16 cm (Taf. 7/B1). Befund 3186 (Taf. 8/A) Kreisförmiger Befund mit verwischten Konturen, dunkelbrauner, graufleckiger Fläche mit Ruß- und Strohlehmpartikeln. Im Profil bienenkorbförmige, flache Grube mit einem Durchmesser von 190 cm und einer Tiefe von 64-81 cm. Einfüllung: dunkelbrauner Humus mit Kohlen- und Strohlehm­flecken, grauen Partikeln. In der mittleren Schicht, wurde neben der westlichen Grubenwand eine große, zerbrochene Urne gefunden, neben der östlichen Wand befand sich ein rot gebrannter Lehmblock. Be­schreibung des Fundes: Braunes, dunkelbraunfleckiges Gefäß mit ausbiegendem Rand, gewölbtem Hals, doppelkonischem Körper, flachem Boden. Unter dem Rand umläuft eine waagerechte, dreifache Riefe, der Hals ist auch von einer dreifachen Bogenriefe gegliedert. Der Gefäßbauch ist mit einer senkrecht un­terlaufenden dreifachen Rille kreuzartig verziert, zwischen den Rillen befand sich ein gefurchter Buckel 258

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