Bader Tibor (szerk.): Satu Mare. Studii şi comunicări 1. (1969)

B. Burai: Despre cetatea de tip italian din Satu Mare (1543-1705)

148 24 Die Festung war fünfeckig mit fünf Basteien und fünf Ravelinen. Die Namen der Basteien waren: Alarm-bastei, Katze-bastei, Neue-bas­­tei, Gefüllte-bastei und Hoswanth-bastei. Die Festung dehnte sich zwi­schen den Strassen 25 Octombrie, Digul Someşului de Jos, Baia Mare, Republicii, Arfarilor und Freiheitsplatz aus. Ihre Spuren sind jetzt in den Niederungen der Gärten und kleinere Erhöhungen an den Stellen der Basteien schwer zu sehen und zu entdecken. Die Bedeutung der Festung bestand darin, dass neben dem Schutz gegen die Türken ein verbindenes Glied gegen Siebenbürgen war. Von hier brachen zur Eroberung Siebenbürgens die Habsburger Heeren oder ihre Schützlinge auf. Viele rumänischen Fürsten suchten hier Zuflucht und Unterstützung, zum Beispiel Ştefan Mîzgă, Gavrilaş Movilă, Gheor­­ghe Ştefan, Constantin Basarab, Mihnea III. Die Mauern der Festung sahen Alexandru Lăpuşneanu, Pătraşcu cel Bun, Mihai Viteazul, Radu Şerban, und viele Feldherren anderer Natio­nalität, wie zum Beispiel Ştefan Báthory, Lazarus Schwendi, Johann Ke­mény, loan Sobieschi, Raymund Montecuccoli, Ludovic von Baden u.s.w. Nach dem Ablauf der Türken-Gefahl hörte die Festung auf zu exis­tieren. Die anliegenden zeitgenössischen Darstellungen zeigen die Fes­tung in verschiedenen Epochen.

Next

/
Thumbnails
Contents