J. Újhelyi szerk.: Fragmenta Botanica 3. 1963. (Budapest, 1963)

Csapody, Vera: Keimlingsbestimmungsbuch der Dicotyledonen

Ill nen: über die Keimungsverhältnisse einzelner Arten, oder Fa­milien /HEGELMAIER, IRMISCH, TITTMANN, WICHURA, WINKLER, usw./. Sie beschäftigen sich hauptsächlich mit den sich aus­serordentlich verhaltenden Pflanzen. Es gibt auch Versuche zur Aufstellung eines Systems der Keimungsverhältnisse /KLEBS , SYLVÉN, TITTMANN, VELSNOVSZKY, WINKLER, usw./. Wir finden aber praktisch brauchbare Schlüssel nur für einige Pflanzengruppen.Zum Beispiel für Bäume und Sträucher: HICKEL /8/, SCHWARZ /22/, TUBEUF /26/, VASZILYCSENKO /28/ ; für Un­kräuter: NYÁRÁDY,A. und seine Mitarbeiter /20, 21/, VASZILY­CSENKO /27/; für Kreuzblütler-Unkräuter: KRAUSZ /17/; für Leguminoseen: VASZILYCSENKO /29/; für Kultur-Leguminoseen: EIFRIG /5/; für Labiateen: VASZILYCSENKO, usw. Meine Überzeugung ist,dass es vom praktischen Gesichts­punkt aus nicht genügt nur einige Familien oder Gruppen auf­zuarbeiten, sondern dass auch eine Zusammenfassung der Ein­zelheiten notwendig sei. Ich kenne bis jetzt nur eine einzi­ge susammenfaesende Arbeit: das grosse Werk von LUBBOCK, in zwei Bänden /18/, welches die Keimungsverhältnisse einer je­den Familie der Pflanzenwelt beschreibt. Er befolgt eine systematische Reihenfolge und gibt auch aus jeder Familie die Zeichnung einiger Gattungen. Er gibt aber keinen Bestim­mungssehl üssel . Im Laufe einer etwa sehnjährigen Sammlungsarbeit ist es mir gelungen die Keimpflanzen von 2200 Arten /777 Gattungen/ in lebendem Zustand anzuschaffen. Mit deren Hilfe und mit der Verwendung der Fachliteratur habe ich die Zusammenstel­lung eines Bestimmungsbuohes versucht. Im allgemeinen gebe ich nur die Zeichnungen der in Ungarn einheimischen wild­wachsenden und Kultur-Pflanzen /Nutz- und Zierpflanzen/ und übergehe die Raritären der Warmhäuser von Botanischen Gärten. Die Ergebnisse meiner Arbeit teile ich in folgender kurzen Zusammenfassung mit. LUBBOCK*B Anleitung diente mir zum Ausgangspunkt für die Klassifikation der Keimblätter. Jedoch gibt das Keim-

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