Georg Lehner, Monika Lehner (Hrsg.): Sonderband 6. Österreich-Ungarn und der „Boxeraufstand” in China (2002)

Notwendigkeiten Oder Interessen: Das Settlement In Tianjin und der Bau der Quartiere in Beijing

Georg Lehner - Monika Lehner Abbildung 31: Legation Inneres während des Wiederaufbaues Nr. 20 Der Wiederaufbau der k. u. k. Gesandtschaft Nachdem das „alte“ Gesandtschaftsgebäude2380 ein Raub der Flammen geworden war, begannen umgehend die Planungen für den Wiederaufbau - größer, beeindruckender, praktischer und auf einem größeren Terrain. Die Suche nach einem Architekten Mit der Ausführung der Bauten für die k. u. k. österreichisch-ungarische Gesandtschaft in Beijing wurde vom Ministerium des Äußern der behördlich autorisierte Architekt und Bauunternehmer Ingenieur Ferdinand Slepowron Kowarski betraut.2381 Kowarski hatte - nach eigenen Angaben2382 - 1868 das „Wiener Politechnikum“ absolviert und „2 Jahre an der Akademie der bildenden Künste im Fache der Architektur gearbeitet“. Danach hatte er an mehreren Eisenbahn-Projekten 2380 Zur Errichtung des ersten k. u. k. Gesandtschaftspalais in Beijing cf. Die Errichtung des k. u. k. Gesandtschaftspalais in Beijing (1896-1900). In: MÖStA 46 (1998), S. 125-145. 2381 HHStA, A.R. F 6/28, 6-Palais Peking-1/57, fol. 220r, MdÄ an Czikann, 33129/2 ex 1901, Wien, 22.5.1901. Kowarski bedankte sich in einem Schreiben an den Sektions-Chef a.D. Vavrik für die Vermittlung der Bauleitung. Cf. Ebenda, 6-Palais Peking-1/84 fol. 375r-377v, Kowarski an Vavrik, Peking, 23.10.1901 (Copie). 2382 Ebenda, fol. 263, „Pro memoria“ von Ferd. Slepowron Kowarski. 613

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