Georg Lehner, Monika Lehner (Hrsg.): Sonderband 6. Österreich-Ungarn und der „Boxeraufstand” in China (2002)

Österreich-Ungarns Maritim-Militärische Präsenz in China: Vom Entsatz der Gesandtschaften bis Ende Januar 1901

Österreich-Ungarns maritim-militärische Präsenz in China... Ausführlicher als Zabel und Wilhelmy urteilte Eugen Freiherr von Binder- Krieglstein über die k. u. k. Detachements: [...] die österreichischen Matrosen, fast ausschließlich Dalmatiner und Serbokroaten [...] hünenhafte Gestalten, sehr willig, voll der dem Oesterreicher innewohnenden Liebenswürdigkeit und in Bezug auf Marschleistungen, Disziplin und Ausbildung erstklassig; wenn schon man an Matrosen nicht den gleichen Maßstab legen sollte, wie an eine Linieninfanterie. Ihre Offiziere zeichneten sich durch außergewöhnlich umfassende Bildung aus, und wenn es ihnen auch nur selten vergönnt war, einer Expedition zu folgen, so haben sie doch bei jeder sich bietenden Gelegenheit treue Waffenbrüderschaft mit deutschen Truppen gehalten. Ueber sie ein abschließendes Urtheil zu fallen, ist in Anbetracht ihrer geringen Zahl leider nicht Gelegenheit gewesen.1604 1604 E[ugen] Baron Binder-Krieglstein, Die Kämpfe des Deutschen Expeditionskorps in China und ihre militärischen Lehren (Berlin 1902), S. 270 f.

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