Puntigán József - Puntigán Tünde: A losonci református temető - Notitia Historico-Ethnologica 3. (Komárom-Dunaszerdahely, 2003)
Német nyelvű összefoglaló
Zusammenfassung 311 sie Auskunft über Geschlecht, Alter, Familienzustand, Beruf, gesellschaftliche Stellung, finanzielle Lage, Verdienste, Lebensweg der Verstorbenen. Die Trauernden, die Errichter, bzw. Verfertiger der Grabsteine - die Steinmetze werden auch angeführt. Andeutungen auf die Vergänglichkeit, biblische Sprüche, Gedichte kommen auch vor. Die häufigste Anfangsformulierung der Grabschriften ist: „Hier ruhet/ruhen“. Die Abschlussformulierung ist meistens: „Friede seiner/ihrer Asche“ oder „Er/sie ruhe in Frieden". Aus dem Text zwischen diesen Formulierungen erfährt man, wie der Tote hieß, wann er geboren und gestorben war, bzw. wie lange er gelebt hat. Ein weiteres Kapitel ist den Vornamen gewidmet, ihre Häufigkeit und Beliebtheit wird hier behandelt. Ein anderes Gesichtspunkt ist die Struktur und Länge der Grabinschriften: von kurzen zweizeiligen bis zu kleinen dichterischen Meisterwerken kommen verschiedene Formulierungen vor. Die Verfasser haben vorgenommen, die Grabschriften auch aus sprachlicher Hinsicht - in welcher Sprache sie geschrieben sind- zu analysieren. Die auf diese Weise gewonnenen statistischen Daten spiegeln getreu die Veränderungen der ethnischen Struktur der Stadt wider. Aufschlussreich sind die Tabellen die durch Gegenüberstellung der Geburten- und Todesstatistik Zusammenhänge suchen und auf Veränderungen im Durchschnittsalter hinweisen. Ein Kapitel prüft die Struktur der Zeitangaben, Datierungen und ihre Häufigkeit. Der beschränkte Umfang dieses Bandes ermöglichte es den Verfassern nicht, sich eingehender mit den Grabsteinen selbst zu befassen, ihre Formen, Typen, ihre Konstruktion zu beschreiben, die eingeschnitzen Symbole zu deuten. In je einem Kapitel werden jedoch auch diese Merkmale behandelt. Der dritte Teil der Arbeit macht den Leser mit den bedeutendsten Grabstätten bekannt. Aus dem Gesamtverzeichnis werden hier Persönlichkeiten und Grabstätten hervorgehoben, die aus gewissem Gesichtspunkt (bedeutende Person oder Familie, besondere Grabschrift, Alter des Grabsteines usw.) von besonderem Interessen sein könnten. Es ist eine Auswahl, wohl subjektiv, hat aber die Absicht einerseits die Besucher des Friedhofes auf diejenigen Grabstätten aufmerksam zu machen, bei denen man stehenbleiben und nachdenken sollte, und die wert sind, erhalten und geschützt zu werden. Den Abschluss der Arbeit bildet ein Verzeichnis -abgeschlossen im September 2002- mit den Angaben über alle gefundenen Grabstätten. Es möge eine wertvolle Fundgrube für weitere Forschungen sein. (Übersetzt von István Böszörményi)