Liszka József (szerk.): Az Etnológiai Központ Évkönyve 2011 - Acta Ethnologica Danubiana 13. (Dunaszerdahely-Komárno, 2011)
Tanulmányok - Hans Werner Retterath: A "Német Kelet Keresztje" Bac Harzburg mellett. Egy központi kitelepítési emlékmű, mint a Nyugat-ideológia, a háborús emlékmű kultusz és nép-nemzeti oltalmi munka folyománya (Összefoglalás)
Ideologie vom christlichen Abendland zurück und bemühte den Hoffnungsgedanken für das Erreichen dieses Ziels. Es dauerte noch einige Jahre, bis es zu einer ähnlichen Denkmalsergänzung kam. Hatte der schlesische Glatzer Gebirgs-Verein (GGV) schon auf der Jahreshauptversammlung der Braunschweiger Gruppe am 19. Januar 1963 eine Gedenkplakette erörtert, so konnte der GGV anlässlich seines 80-jährigen Jubiläums am 6. September 1964 eine Granittafel am Mahnmal einweihen (Enthüllung einer Gedenktafel des GGV. am Kreuz des Ostens bei Bad Harzburg durch den Glatzer Gebirgs-Verein Braunschweig, Grafschaft Glatzer Heimatblätter, Umschau, 1964, Nr. 10, U 180, und Fotos U 181). Die Plakette war ebenfalls vom Bildhauer Volland gefertigt worden und zeigt die Inschrift „1881 [mittig eine Abbildung des Vereinszeichens Glatzer Rose] 1961 / Glatzer Gebirgs-Verein“. Die Tafel wurde links neben der Plakette des RGV angebracht. In seiner Rede erklärte der Vorsitzende des GGV, Max Herrmann, dass die Tafel eine stete Verpflichtung zur Heimattreue für die Anwesenden und ihre Kinder bedeute. 1963 war es zu einer anderen, erheblicheren Umgestaltung des Mahnmalplatzes gekommen. Als Grund für die Denkmalerweiterung in der Fläche wird von den „Kreuzesbetreuem“ der Diebstahl von Wappentafeln - vermutlich durch Sammler - genannt (Kuhne 1978, 16). 1959 sollten die hölzernen Wappenschilder durch kupferne ersetzt werden. Doch angesichts des teuren Kupfers und der Diebstahlgefahr diskutierte man auf einer Besprechung von Vertretern verschiedener Ämter und Institutionen im August 1959 auch eine Gusseisenlösung (Niedersächs. Minister für Vertriebene, Flüchtlinge und Kriegsgeschädigte, Niederschrift über die Dienstbesprechung am 12.8.1959 in Bad Harzburg, Rathaus, Bad Harzburg, vom 17.8.1959, KddtO I, 378). Da als oberstes Ziel die Beschädigung und Entwendung der Wappentafeln vennieden werden sollte, wurde auch „eine Ausführung in Stein“ angesprochen, aber kein Beschluss gefasst. Jedoch spätestens seit Ende 1960 plante man die Aufstellung von Wappensteinen am Kreuz. Zuvor galt es, das Aussehen der Wappen und die Beschriftung abzustimmen. So verfügte Anfang 1962 der Niedersächsische Minister für Vertriebene, Flüchtlinge und Kriegsgeschädigte seine Billigung der Wappenentwürfe der Provinzen Brandenburg, Ostpreußen, Oberschlesien, Niederschlesien und Pommern sowie die der Deutsch-Baltischen und der Sudetendeutschen Landsmannschaft; für Danzig sollte das Stadtwappen mit dem Schriftzug „Bund der Danziger“ verwendet werden (Präsident des Niedersächs. Verwaltungsbezirks Braunschweig an das Staatshochbauamt Wolfenbüttel vom 14.2.1962, KddtO I, 412).19 Ein anderes Wappen lehnte er ab: „Das Wappen der Provinz Grenzmark Posen/Westpreußen darf nicht [Unterstreichung im Orig.] verwendet werden, weil sich hierdurch Überschneidungen mit den Grenzen von 1937 ergeben. Es verbleibt vielmehr bei dem Vorschlag der Landsmannschaft Westpreußen vom 29.11.1961, wonach das Westpreußen- Ordenskreuz als Wappen der Landsmannschaft gilt. Der Wappenstein mit dem Ordenskreuz ist mit der Unterschrift Landsmannschaft Westpreußen ’ zu versehen.“ War ursprünglich eine Einweihung unmittelbar nach Pfingsten 1962 (vermutlich zum 17. Juni, Pfingstsonntag war der 10. Juni) vorgesehen (Verfügung an den Landkreis Wolfenbüttel und die Stadt Bad Harzburg unter dem Schreiben des Staatshochbauamts Wolfenbüttel an die Arbeitsgemeinschaft ostdeutscher Bildhauer vom 27.2.1962, KddtO I, 413), so kam es aus bisher unbekannten Gründen erst ein Jahr später dazu. 19 Leider befindet sich kein Vorgang zur Fertig- und Aufstellung in den städtischen Akten. 91 91