Liszka József (szerk.): Az Etnológiai Központ Évkönyve 2000-2001 - Acta Ethnologica Danubiana 2-3. (Dunaszerdahely-Komárom, 2001)
1. Tanulmányok - Liszka József: A szlovákiai magyarok populáris kultúrájának időbeli "határai". A 20. századi impériumváltások kultúralkotó hatásai
Diese ethnische Gruppe, bezeichnet als “Palotzen”, ist sowohl kulturell und konfesionell als auch gesellschaftlich außerordentlich gespalten und wird im Grunde genommen nur durch bestimmte Dialekt-Elemente zusammengehalten. Die dritte Einheit bildet die Umgebung von Kaschau, dann das Bodrog-Zwischenland und das Ung-Gebiet, die bis 1945 mit den Gebieten in der Karpaten-Ukraine ihre jahrhundertelangen Beziehungen hatten pflegen können. Daneben hatte diese Einheit auch Bindungen an Polen und die Große Tiefebene. Nach 1945 hat die neu gezogene tschechoslowakisch-sowjetische Grenze die vorherigen Beziehungen unterbrochen und erzwang damit die Neuorganisation äußerer Verbindungen. Historisch-geographische und kulturelle Gliederung des ungarischen Sprachgebiets in der Slowakei Die Volkskultur der ungarischen Landschaften in der Slowakei war also vor 1918 ziemlich gegliedert, die einzelnen Groß- und Kleinlandschaften standen stärker in einer nord-südlichen Beziehung mit den zu Ungarn gehörenden benachbarten Gebieten, als in einer ost-westlichen miteinander. Neben naturgeographischen Gegebenheiten und dem Straßennetz lag dies daran, daß diese Regionen sozusagen in Halbmond-Form zum Budapester Anziehungskreis gehörten. Das 20. Jahrhundert ist auch allgemeingesehen die Epoche grundlegender Veränderungen in der Volkskultur; die Modemisierungskräfte und der immer schneller werdende Verbürgerlichungsprozeß haben die Volkskultur und Popularkultur der Ungarn in der Slowakei stark uniformiert. Dazu kamen die durch Herrschaftswechsel bestimmten äußeren Einflüsse, die Trennung von den früheren Marktzentren; man gelangte aus der “zentralen” Situation in eine Randposition. Ferner haben das Schulwesen, die Armee, die tschechoslowakische Industrie usw. zu einer Vereinheitlichung beigetragen. Die Herrschaftswende im Jahre 159