Sárospataki Füzetek 16. (2012)

2012 / 3-4. szám - TANULMÁNYOK - Jacob J. Doedens: A sétiták erkölcstelen utódai: az 1Móz 6,1-4 sétita-értelmezésének eredete

A UANA DRIN! Seitdem ist die Position der Inschriften auf jüdischen und christlichen Grabsteinen vergleichbar. Die Position der Bibelstelle in Bezug auf den Rest des Textes auf dem Grabmal Inschriften auf jüdischen Grabsteinen sind teilweise vergleichbar mit Inschriften auf Grabsteinen von Kirchhöfen und allgemeinen Friedhöfen. Es gibt selbstverständliche Übereinstimmungen, wie zum Beispiel die Erwähnung von biografischen Daten, die zum Wesen der Grabinschriften gehört, — denn wie sonst können wir wissen, wer unter dem Grabstein liegt? — oder Elemente des Grabmals, die mit beeinflusst sind von der umringenden Kultur bzw. bestimmten Modeerscheinungen. So werden im achtzehnten und neunzehnten Jahrhundert die biografischen Daten oft durch ein Gedicht ergänzt. Aber kurz nach Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts verschwindet das Gedicht vom Grabstein und wird die Inschrift allmählich kürzer. Nach dem Zweiten Weltkrieg besteht der Text auf dem Grabstein öfter nur aus der Erwähnung des Namens und des Geburts- und Todesdatums. Seit den neunziger Jahren des letzten Jahrhunderts nimmt die Vielfalt der Grabmale wieder zu und fügt man den biografischen Daten häufiger einige persönliche Worte zu. Auf christlichen Grabmalen ist die Bibelstelle immer von dem Teil mit den biografischen Daten des Verstorbenen abgesondert. Auf Grabplatten steht die Bibelstelle gelegentlich in einem Textfeld über dem Bereich mit biografischen Daten, aber meistens in einem Textfeld darunter. Auf Grabsteinen findet man das Bibelzitat unter dem Feld mit dem Namen und Sterbedatum oder auf der Rückseite des Steines. Ein wesentlicher Unterschied zum christlichen Grabmal ist der Gebrauch der hebräischen Sprache auf jüdischen Grabsteinen. Etwa bis zur Hälfte des neunzehnten Jahrhunderts wird nur Hebräisch für die Inschriften gebraucht, danach fügte man S : F Bibelstelie unter dem Feld mit den biogra­phischen Daten (Grabstein auf dem Kirchhof von Eenum).

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