Sárospataki Füzetek 15. (2011)

2011 / 4. szám - KÖZLEMÉNY - Keresztes Hajnalka: Zwingli liturgiája

ZWINGLI LITURGIÁJA Abstract Liturgie Zwinglis Die „Liturgiereform” Zwinglis war noch radikaler als die Veränderung der Innen­raumgestaltung. Diese Ordnung war keine völlige Neuschöpfung, denn sie ging vom mittelalterlichen sogenannten Prädikantengottesdienst aus. Wichtige Elemen­te bleiben: Fürbittegebet, Vaterunser, Credo, Ave Maria. Die Besonderheit des Taufgottesdienstes sind: die Wörter „Zu dem Wösterhemd” und das Sintflutgebet. Die Elteln sollen das Kind zweimal benennen. Die Schlüsselsatz für Zwinglis Abendmahlverständnis ist das „Tut dies zu meinem Gedächtnis” der Einsetzungs­worte. Die äusseren Mittel sind Zeichen, die den Menschen des inneren Geistes­geschehens gewiss und froh machen. Besonders auffällig ist der Gedanke, die Abendmahlsspeise sei zu dem Zweck gegeben worden, dass sie die Schwachheit des Glaubens stärke. Wichtig sind Zwingli die ethischen Konsequenzen der „Eu­charistie”, wie er das Abendmahl sehr gerne genannt hat. /Keine Kirchenmusik und Gesang/ 2011/4 SÁROSPATAKI FÜZETEK 81

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