Központi Értesítő, 1901 (26. évfolyam)

1901-04-11 / 29. szám

Folytatása a 16230. lajstr.-szám. 29. szám. 728. A) 70ü—721. B) színre nézve az A) részekkel azonos. Die Karlsbad gehört in die Reihe der alkalinisch-salinischen Mineralquellen, deren erster Repräsentant es ist. Die Karlsbader Thermen wirken schmerz- und krampfstillend, regen einerseits die Defäcation an (Zusatz von Karlsbader Sprudolsalz empfohlen in gewissen Fällen) — beschränken dieselben andererseits, vermehren die Harnabsonderung, regeln die Gallen­secretion, sowie die anormale Zuckerproduction — bei IHabetes, Weltruf — üben Einfluss auf die Resorption der Fettgebilde, ebenso auf eine Reihe von Krankheiten, welche bei geringem Stoffwechsel auf mangelhafter Oxydation beruhen — Gicht, — ebenso bei saurer Concrementbildnng in den Nieren und in der Blase. Sie finden speciell Anwendung boi Krankheiten des Magens, dea Darmes, der Milz, der Leber, der Nieren und Harnorgane, der Prostata, bei chronischem Catarrh der Gebärmutter, Gieht, Diabetes mellitus etc. Das versendete Karlsbader Mineralwasser wird zu Hause in derselben Weise wie an der Quelle getrunken und zwar in Quantitäten von 1—5 Bechern je nach Ordination des behandelnden Arztes gewöhnlich des Morgens bei leerem Magen und zwar in Zwischenräumen von 15—20 Minuteg zwischen je 2 Bechern. Das Trinken soll langsam, schluckweise geschehen, und empfiehlt sich während des Trinkens sowohl, als auch naclidem der letzte Becher genommen, mässige Bewegung durch 1—2 Stunden. Halt getrunken wirkt das Wasser mehr lösend, als wenn e.s warm ge­braucht wird. Das Erwärmen geschieht auf die ungefähre natürliche Quellentemperatur. Wenn Sprudelsalzzusatz empfohlen, wird das Salz in dem zu trinkenden Mineralwasser gelöst. Näheres über Diät enthält die Brunnenschrift „Kurze Mittheilungen über die Karlsbader Thermen", die auf Wunsch zur Verfügung steht. Karlsbader Mineralwasser-Versendung Löbel Schottländer, Karlsbad (Böhmen).

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